Still ruht die Baustelle in der Meseberger Straße. Doch der Schein trügt. Denn während die Arbeiten an der Außenfassade fast abgeschlossen sind, muss in der Halle selbst noch einiges getan werden. Gegenwärtig wird auf einer Fläche von 1125 Quadratmetern der Hallenfußboden verlegt.

Wolmirstedt. Die Zweifeldsporthalle in der Meseberger Straße nimmt mehr und mehr Gestalt an. Die Kosten für die moderne Sporthalle - die dem Schul- und dem Breitensport offen stehen wird - belaufen sich auf 2,22 Millionen Euro.

Die Mädchen und Jungen der Gutenberg-Ganztagsschule sind die häufigsten Zaungäste an der Baustelle. "Was nicht verwundert", so Dirk Baensch, Sachgebietsleiter Hochbau, "schließlich werden es diese Schüler vor allem sein, die die neue Halle einmal nutzen werden."

Der Tag der Einweihung ist nicht mehr weit und die Baufortschritte beachtlich. Während die Fassade schon den Anschein vermittelt, dass bereits morgen der Sport hier stattfinden könnte, muss in der Halle selbst noch viel getan werden. "Die Handwerker aber sind dennoch voll im Zeitplan", wie der Sachgebietsleiter mit Nachdruck betont, "so dass der Fertigstellung im August nichts im Wege steht."

Ein entscheidender Durchbruch bei den Arbeiten wurde mit der Installation der Heizungsanlage erreicht. Denn trotz der frostigen Tage kann in der Halle immer und zu jeder Zeit gearbeitet werden. So ist auch der Sozialtrakt fertiggestellt, zudem die Beleuchtungsanlage komplett installiert.

Was für den Laien beeindruckend ist, das ist die sehr arbeitsintensive Montage des Hallenfußbodens. Wie Dirk Baensch vor Ort erläutert, wird der Boden höchsten Ansprüchen gerecht. "Bei dem Hallenparkett handelt es sich um einen sogenannten Doppel- Schwingboden", erklärt der Sachgebietsleiter Hochbau. "Denn der Sporthallenboden ist einer der wichtigsten Bauteile einer Sporthalle. Darum ist die Wahl des richtigen Bodens eine maßgebliche und oft nicht einfache Entscheidung. Die meisten heutigen Sporthallenböden sind hart. Sie waren vor allem auf die Bedürfnisse der Erwachsenen und nicht auf die der Kinder zugeschnitten. Das aber ist in der Meseberg Straße von Anbeginn wohl durchdacht."

Der Hallenfußboden nimmt eine Gesamtfläche von exakt 1125 Quadratmetern ein und wird von einer Spezialfirma eingebaut. Die kommt aus Eisenach und verfügt über jahrelange Erfahrung. Dirk Baensch rechnet damit, dass die Arbeiten noch den ganzen Monat April andauern werden, "doch spätestens Anfang Mai schwingt der Boden gelenkschonend".

Was in den nächsten Tagen folgt, das ist die Montage der textilen Prallwand.