Barleben (kd). Der Wirtschaftsstandort Barleben ist mit 850 Ansiedlungen ein besonders attraktiver. Damit dieser Fakt gepflegt und ausgebaut wird, hat der Bürgermeister 2005 ein Unternehmerfrühstück ins Leben gerufen. Am 29. April findet das inzwischen 24. Treffen ansässiger Firmeninhaber mit dem ersten Mann der Gemeinde statt. Einhellige Meinung: Dort gibt es nicht nur Kaffee und Brötchen. Die Veranstaltung bietet Gespräche und Kontakte, die branchenübergreifend in dieser Form sonst selten sind. Und so war Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff der Meinung, dass dieses erfolgreiche Konzept sich auch auf andere Bereiche übertragen ließe. Es entstand die Idee, ein Unternehmerfrühstück für Ingenieure und Freiberufler zu initiieren. Die erste Veranstaltung dieser Art fand im März im Restaurant "Barleber Hof" statt. Über ein Dutzend Selbstständige folgten der Einladung von Erika Tholotowsky, Bürgermeisterin der Nachbargemeinde Niedere Börde, und Franz-Ulrich Keindorff zum Erfahrungsaustausch. Eine Referentin stellte das aus Fördermitteln finanzierte Projekt zur Qualifizierung von Beschäftigten im Bereich der Virtual-Reality-Technologien vor. Weitere Redner kamen vom Fraunhofer Institut und von einer Anwaltssozietät in Magdeburg. In der anschließenden Diskussion hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich mit Fragen direkt an die Referenten zu wenden. Sie äußerten sich durchweg positiv zur Idee, Branchenfachleute zum Erfahrungsaustausch und zur Schaffung eines regionalen Netzwerkes an einen Tisch zu holen.