Barleben. Die Jugendabteilung der Ortsfeuerwehr Barleben stattete dem Rettungshubschrauber "Christoph 36" einen Besuch ab. Er ist am Klinikum im Magdeburger Stadtteil Olvenstedt stationiert. "Kurz vor unserem Eintreffen in der Birkenallee hoben die Luftretter gerade ab und flogen davon. Zum Glück aber nicht sehr weit, so dass wir nach kurzer Zeit die Landung verfolgen konnten", erinnert sich Lars Henning. Der Pilot erklärte bereitwillig die rot-weiße Maschine - ein Helicopter vom Typ EC 135. Der Hubschrauber ist täglich in der Zeit von sieben Uhr bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Er wird von der Rettungsleitstelle in Magdeburg alarmiert, kann aber auch von den Leitstellen der benachbarten Landkreise bis in die Altmark oder nach Dessau-Rosslau angefordert werden. Die Hilfe aus der Luft wird vor allem bei internistischen oder chirurgischen Notfällen gebraucht. Aufgrund der Nähe zu den Autobahnen 2 und 14 zählen auch Verkehrsunfälle zum häufigen Einsatzspektrum.

Nach 20 Minuten ging schon wieder der Pieper. Notfallmediziner und Rettungsassistent eilten herbei (sie bilden zusammen mit einem der drei erfahrenen Piloten die tägliche Besatzung). Innerhalb von 90 Sekunden war "Christoph 36" erneut in der Luft und flog in Richtung Autobahn 2 davon.

Für die Mitglieder der Jugendwehr soll es nicht der letzte interessante Ausflug in diesem Jahr gewesen sein. So stehen noch der Besuch der Landespolizeibereitschaft und der Berufsfeuerwehr in Magdeburg auf dem Plan. Übrigens: Wer Lust hat, beim Brandschützer-Nachwuchs mitzumachen, braucht sich nur freitags ab 16.30 Uhr auf den Weg zum Gerätehaus in der Thälmannstraße machen.