Glindenberg.Auf Sammeltour durchs Dorf begaben sich jüngst 18 Mitglieder des Glindenberger Feuerwehrfördervereins. Angeregt hatte die Tour der Vereinsvorsitzende Heinz Kühne. Und gesammelt wurde bis zum späten Nachmittag im ganzen Dorf Schrott. Keinen der Haushalte traf diese Aktion unvorbereitet. 650 Handzettel wurden zuvor verteilt, mit Ort und Uhrzeit. Die Folge: Der Container war am Ende des Tages dann auch brechend voll.

Ein dickes Lob für die Unterstützung der Aktion schickten die fleißigen Kameraden nach getaner Arbeit an die Unternehmen vor Ort, die für Traktor, Hänger und Container sorgten. Wie der Vereinsvorsitzende aus trauriger Erfahrung weiß, lief das nicht immer so unproblematisch. "Im Dorf waren nämlich in der Vergangenheit mal dreiste Diebe unterwegs, die sich gewissenlos an dem für uns bereitgestellten Schrott vergriffen haben. Die Bande konnte meinerzeit zwar nicht gestellt werden, aber bei der Polizei wurde gegen Unbekannt Anzeige erstattet", erinnert sich Ortswehrleiter Andy Opitz noch gut an den Zwischenfall, der genau zwei Jahre zurückliegt. "Aber aus dieser Erfahrung haben wir unsere Lehren gezogen, die Schrottsammlung ist inzwischen wieder ein grandiose Erfolg für die Glindenberger, aber auch für uns als Förderverein", versichert Heinz Kühne, "denn dadurch, dass die Glindenberger ihren Schrott erst vor die Tür stellen, wenn wir kommen, füllt sich auch der Container wieder."

Nicht weniger als sechs Tonnen kamen zusammen, und so flossen knapp 1000 Euro in die Vereinskasse. Und jeder einzelne Cent kommt allein der Feuerwehr zugute. So wird der Nachwuchs neu ausgestattet, und es bleibt aber sicherlich auch noch mancher Euro für den nächsten Feuerwehrball übrig. Auf dem wird den Kameraden für ihre ehrenamtliche Arbeit Danke gesagt.