Groß Ammensleben Die Mitglieder der Kulturhistorischen Gesellschaft Groß Ammensleben denken sich immer mal wieder etwas Neues aus. Am Sonntag luden sie erstmals zum Osterpicknick ein. Natürlich stand das Eiersuchen im Vordergrund, und rund um die Domäne boten sich eine Menge Verstecke an. Philipp und Max Schulenburg gehörten zu den überglücklichen Kindern, die ein Osterkörbchen gefunden haben. Für sie übrigens das Erste des Tages. "Zu Hause ist gerade noch der Papa unterwegs", flüsterte Mama Olivia geheimnisvoll an den Ohren der Jungs vorbei.

Eigentlich sollten die Familien auch Decken und Picknickkörbe mitbringen und länger auf der Domäne bleiben, aber die meisten gingen nach dem Suchen und Eiertrudeln wieder nach Hause. Wahrscheinlich schmorte da gerade der Osterbraten.

Bärbel Fütterer von der Kulturhistorischen Gesellschaft war trotzdem mehr als zufrieden. "Wir haben die Körbchen mit Kindern gebastelt", verriet sie, "und außerdem haben wir mal wieder festgestellt, wieviel Spaß es doch macht, die Ostereier selber zu färben". Sie und ihre Kolleginnen strahlten, als sie sahen, wie schon lange vor dem offiziellen Startschuss die Kinder ungeduldig warteten. Nein, zu spät kommen durfte man nicht, denn schnell war alles gefunden und kein einziges Ei mehr im Gras.

Der kleine Janosch war pünktlich gekommen und saß bereits kurz nach zehn Uhr selig mit schokoladenverschmierten Mündchen im Gras. Es war sein erstes Osterfest, der kleine Kerl ist erst zehn Monate alt und wirkte unendlich glücklich. Die Frauen der Kulturhistorischen Gesellschaft hatten die Eltern auch nicht vergessen und verwöhnten diejenigen, die ein bisschen Zeit hatten, mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen.

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