Die Kita "Birkenwichtel" im OT Meitzendorf bekommt zusätzlich zur neuen Einfriedung aus Hartbrand-Klinkern ein aufgewertetes Außengelände. Die Spielgeräte folgen dem pädagogischem Konzept der Einrichtung: Natur erleben. Allerdings musste die Gemeinde finanzielle Deckungsquellen für die außerplanmäßige Maßnahme aufspüren.

Meitzendorf. "Jetzt oder nie", dachten sich Einrichtungsleiterin Sieglinde Müller und die Leiterin des Elternkuratoriums der Meitzendorfer "Birkenwichtel", Yvonne Schwienhagen. Derzeit läuft die Erneuerung der Grundstücksmauer der Kita. Durch das Aufstellen zweier Fertigteilgaragen wurden nicht unerhebliche Teile der Außenanlage der Tagesstätte in Mitleidenschaft gezogen. Im Übrigen sind einige fest installierte Spielgeräte durch die jahrelange Nutzung an der Verschleißgrenze angekommen. Warum also nicht die Um- und Neugestaltung des Spielplatzes der Kita ins Auge fassen? Zudem gibt es die Aussage der Eltern, tatkräftig mit anzupacken. Die beiden Frauen konnten das Bau- und Serviceamt, in persona Amtsleiter Jens Sonnabend, für den Gedanken erwärmen. Mit Landschaftsarchitektin Bianka Höpfner aus Ranies stand eine Planerin Gewehr bei Fuß, die im Augenblick für die Gemeinde arbeitet. Sie entwarf zwei verschiedenen Varianten für die Um- und Neugestaltung, wovon eine am Dienstag dieser Woche im Ortschaftsrat einstimmige Billigung fand. Die Um- und Neugestaltung orientiert sich am pädagogischen Konzept der Einrichtung, die das Erleben von Natur und Umwelt in den Vordergrund rückt. "Die Kinder werden an Geräten aus natürlichen Materialen spielen können", erläuterte Bianka Höpfner. Beabsichtigt ist das Anlegen eines Sinnespfades, für den sogar Fördermittel beantragt sind. Der geschätzte Kostenrahmen insgesamt bewegt sich bei 95 000 Euro. Die Mittel sollen über den Nachtragshaushalt der Gemeinde am 31. Mai Bestätigung finden. Übrigens: Die Standfestigkeit der jetzigen Einfriedung der Meitzendorfer Kita war vor allem parkplatzseitig an der Lange Straße nicht mehr gegeben. Für die Sicherheit der Kinder und ihrer Erzieherinnen war eine neue Grundstücksmauer erforderlich. In die Erneuerung der Einfriedung werden auch die Mauer an der Straße "In der Fahrt" sowie das Nebengebäude, das zur Unterbringung der Außenspielgeräte und für andere Abstellmöglichkeiten genutzt wird, mit einbezogen.

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