Wolmirstedt (kkl). "Mit Inklusion ist Dazugehörigkeit gemeint. Das heißt, dass Behinderte und nicht Behinderte zusammen agieren oder arbeiten und ihre Freizeit gemeinsam verbringen", erläuterte Bernadette Olma, Pressesprecherin des Bodelschwingh-Hauses. "Also haben wir als Einrichtung den Wolmirstedtern ein Angebot gemacht. Denn wenn es um Inklusion geht, müssen alle zusammenarbeiten." Es waren nicht wenige Passanten, die am Donnerstag der Einladung folgten und an den Ständen auf dem Boulevard hielten. "Wir hatten dabei ganz gezielt solche Punkte angesprochen, die bewusst auf die Problematik behinderter Menschen hinweisen, wobei aber auch der Spaß und damit das Zusammengehörigkeitsgefühl nicht zu kurz kommen sollten", so die Pressesprecherin.

Deshalb sorgten vor allem die Mitglieder des Rehabilitationssportvereins für den nötigen Schwung. Nachdenklich wurden nicht wenige Wolmirstedter bei der Aktion "Stolperstein", bei der die Behinderten, aber auch die Wolmirstedter, aufgefordert waren, Barrieren in der Stadt zu benennen, die das Leben behinderten Menschen im Rollstuhl erschweren. Marlies Cassuhn, stellvertretende Bürgermeisterin, bekam dann auch am Ende der gelungenen Veranstaltung viele wertvolle Hinweise aus dem Bodelschwingh-Haus dafür, was man schnell in der Stadt verändern sollte.