Ebendorf. Durch den Neubau einer Halle für Spiele vor fünf Jahren und die Erweiterung der Kegelanlage von zwei auf vier Bahnen ist in der Ortschaft ein ganzjähriges Sportbetrieb möglich geworden. Die Johannes-Liebig-Halle am südöstlichen Ortsrand ist für die Ebendorfer mit Kraftfahrzeugen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad über die Barleber Straße erreichbar. Die interne Erschließung verläuft außen um das winkelförmige Gebäude herum. Die Baukosten von 2,3 Millionen Euro stellten eine beträchtliche Summe dar. Die Einheitsgemeinde Barleben als Bauherrin könnte sich allerdings auf Fördermittel aus staatlichen Töpfen stützen. Der Zuschuss betrug rund 400 000 Euro. Das Arbeitsamt stellte 72 000 Euro bereit. Die Halle wurde in Stahlbeton-Skelettbauweise errichtet. Für Publikum gibt es 180 Tribünenplätze. Was bislang fehlte, war eine standardgerecht ausgebaute Zufahrt. Ihr Bau wurde mehrmals verschoben. Ende April laufenden Jahres wurden endlich Nagel mit Köpfen gemacht. Die Maßnahme wurde begonnen. Den Zuschlag erhielt die Firma Hein-Bau aus Olvenstedt. Sieben Mitarbeiter errichten gegenwärtig die 230 Meter lange Fahrgasse und diverse Pkw-Einstellplätze. Die Zufahrt zur Sporthalle war bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt mit einer bituminösen Deckschicht befestigt. Auch nach dem standardgerechten Ausbau der Trasse wird die Halle auf einer Asphaltpiste zu erreichen sein. Die Parktaschen werden mit Öko-Pflaster (Rasengittersteine) ausgelegt. Bereits vor dem Winter wurde durch Baumfällungen Baufreiheit geschaffen. Die Maßnahme ist mit einem Volumen von 395 000 Euro beziffert. In diesem Wert ist die Schaffung weiterer Pkw-Stellplätzen und das Anbringen von LED-Beleuchtung inbegriffen. Insgesamt werden 120 Pkw-Einstellplätze geschaffen. Davon baut die Firma Hein laut Vorarbeiter Manfred Große 69. Die Arbeiten sollen am 30. Juni fertiggestellt sein.