Von Karl-Heinz Klappoth

Gindenberg. Mit einem zünftigen Grillfest beendeten gestern die Mädchen und Jungen der Maxi-Gruppe bei den "Elbstrolchen", 16 an der Zahl, ihr Projekt "Waldfüchse". Die Urkunden aber gibt es erst heute. Unterstützt von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und dem Betreuungsforstamt Letzlingen lernten die Jungen und Mädchen im Rahmen dieses Projektes viel Wissenswertes über Tiere und Pflanzen des Waldes. "Wer in der Kindheit Liebe zur Natur aufbauen konnte, wird auch als Erwachsener verantwortungsbewusst mit ihr umgehen", nannte Revierförster Holger Peine eines der Ziele des grünen Projektes.

Am letzten Tag hatten gestern die Mitarbeiter des Betreuungsforstamtes Letzlingen zu den beliebten Waldspielen eingeladen. Dafür waren im nahen Wald fünf Stationen aufgebaut worden, an denen die Kita-Kinder ihr Können testen und nachweisen konnten. "Bei den bisherigen Exkursionen haben sich die Kleinen ein enormes Wissen angeeignet, wussten auf alle Fragen die Antwort", war Kita-Leiterin Sylvia Brandt stolz auf ihre Schützlinge.

Im Rahmen des Projektes aber waren die Kinder nicht nur im Wald unterwegs, sondern pflanzten vor wenigen Tagen den "Baum des Jahres" und bauten zudem 20 Nistkästen, die die Kinder alle mit nach Hause nehmen durften.

Das Projekt "Waldfüchse" wird auch 2012 fortgesetzt. Und so weilten gestern schon einmal die 11 Kinder der neuen Maxi-Gruppe mit im Wald, verriet Sylvia Brandt. Und die künftigen Waldfüchse durften so schon einmal "reinschnuppern".