Barleben (kda). Viele Straßen gleichen derzeit Huckelpisten, große Schlaglöcher haben sich gebildet. Das Land legte im März ein Sofortprogramm zur Abmilderung der Schäden des strengen Winters auf. 15 Millionen Euro stehen bereit. Die Gelder stammen aus solidarischen Einsparungen aller Ressorts der Landesregierung. Mit dem Geld sollen großflächige Schäden beseitigt werden. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Sanierung von Straßen, die eine Bedeutung für die Anbindung an das überregionale Verkehrsnetz haben. Die Aufteilung der Mittel erfolgt nach einem Schlüssel, bei dem neben dem Grad der Schädigung auch die finanzielle Situation des jeweiligen Landkreises berücksichtigt wird. Annähernd die Hälfte der Gelder können die Landkreise für die in ihrer Baulast liegenden Straßen verwenden. Die verbleibenden Mittel stehen für die Reparatur der Gemeindestraßen zur Verfügung. An die Gemeinde Barleben werden 31500 Euro ausgereicht. Die Förderung liegt bei 75 Prozent. 25 Prozent der Reparaturkosten sind als Eigenanteil aufzubringen Die Mittel sollen für die Sanierung eingetretener Winterschäden im Bereich Ebendorfer Straße, An der Gärtnerei und Lindenallee eingesetzt werden. Das Bau- und Serviceamt hatte eine Erhebung der Straßenschäden in der Ortschaft Barleben durchgeführt und dem Hauptausschuss in der Vorwoche zur Kenntnis gegeben. Analysiert wurden auch Schäden im Gemeindegebiet, die durch die von November bis Januar andauernde Kälteperiode eingetreten sind. Der Kreis hatte aus den örtlichen Erhebungen entsprechende Prioritätenlisten erarbeitet, wobei mit Fördergeldern aus dem Schlaglochprogramm überwiegend kommunale Straßen mit erheblicher Verbindungsfunktion berücksichtigt werden.