Das Resümee, das nach zwei erlebnisreichen Tagen gezogen werden konnte, spricht für die Zukunft: Am Innovations- und Gründerzentrum (IGZ) wurde nach 2009 mit den Ostfalentagen zum zweiten Mal eine Gewerbemesse installiert, die zum einen die Wirtschaftskraft in und um Barleben präsentierte, aber zugleich auch ein Fest für die Familie war. Und wie Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff mit Nachdruck betonte, regen Zuspruch fand.

Barleben. Hans Walker, CDU-Landrats-Kandidat aus Oschersleben, der an der Seite vom amtierenden Börde-Landrat Dietrich Bredthauer nach Barleben kam, zeigte sich am Sonnabend zur Eröffnung der Ostfalentage beeindruckt, was die Gemeinde und das IGZ nach 2009 erneut auf die Beine gestellt hatten. Die Kommunalpolitiker waren neben den beiden Schirmherren, Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff und IHK-Präsident Klaus Olbricht, nicht die einzigen Ehrengäste, die der Einladung in die Börde gefolgt waren.

Für den ehemaligen Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre ist es, wie er versicherte, "ein Muss zu kommen, denn die Gemeinde ist ein Musterbeispiel für einen attraktiven Wirtschaftsstandort".

Das hörte nicht nur Sven Fricke, Leiter des Unternehmerbüros der Gemeinde, gern, der in seiner Eröffnungsansprache hervorhob: "Unternehmen, denen es an einem Standort gut geht, bedeuten für jede Gemeinde Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und damit auch Lebensqualität für die Bürger." Diese Botschaft ist bei den Menschen angekommen, denn an beiden Tagen kamen zahlreiche Besucher zur Gewerbemesse. "Das ist mit ein Verdienst der Volksstimme, die als Medienpartner unsere Messe vom ersten Tag an begleitet hat", so der Leiter des Unternehmerbüros. Nicht die einzige Erfolgsmeldung an diesem Wochenende. Schon vor der offiziellen Eröffnung am Sonnabend konnte eine Rekordbeteiligung vermeldet werden.

Präsentierten sich noch vor zwei Jahren im und neben dem Ausstellungszelt 105 Unternehmen, so waren es diesmal 122 - die aus Barleben, Magdeburg sowie der gesamten Region kamen, um ihre Produkte und Dienstleistungen vorzustellen. Aber auch die Bördekreis-Sparkasse, die IHK, Handwerkskammer und Agentur für Arbeit waren mit informativen Ständen vor Ort. Die 2. Ostfalentage boten aber auch eine Bühne für innovative Gespräche.

So wurde am Sonnabend zur Podiumsdiskussion "Mobilität ist Zukunft" eingeladen.

Nicht wenige Messebesucher kamen aber auch, weil sich mehr als 20 Vereine der Gemeinde in das Rahmenprogramm eingebracht hatten. Bei frühlingshaften Temperaturen war so für viele die Showbühne im Nordteil des Parkplatzes der Besuchermagnet. Da gab es eine Modeschau, überzeugten junge Karatekämpfer, zeigten Mitglieder des Ok-Live-Ensembles ihr Können, und es wurde viel getanzt. Immer dicht umlagert auch der Stand der Volksstimme, wo am Sonnabend Peter Wendt von der Chefredaktion den Lesern Rede und Antwort stand. Wo aber auch gestern die Gewinner des Coupon-Spiels ermittelt wurden. Der Hauptpreis, eine Ballonfahrt, ging an Sascha Wetterau aus Wolmirstedt.

Familie Lauenroth aus Groß Ammensleben, die mit Enkel Manuel nach Barleben kamen, waren angetan von der Messe: "Die Vielzahl an Unternehmen, aber auch an Freizeitangeboten war beeindruckend. Der Messe ist zu wünschen, dass sie eine Neuauflage erlebt."

Das konnte Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff gestern, nachdem die Messe ihre Tore geschlossen hatte, versprechen: "Ich denke, die Ostfalentage haben allen gezeigt, dass das Konzept passig ist. Das heißt, wir werden in zwei Jahren erneut nach Barleben einladen. Und auch bei der dritten Auflage wollen wir als Gemeinde keine reine Verbrauchermesse installieren. In Zukunft möchten wir erneut eine Plattform schaffen, auf der die Aussteller miteinander, aber auch mit den Besuchern ins Gespräch kommen. Einen Wunsch hätte ich allerdings, vielleicht können wir 2013 die Zahlen noch weiter nach oben schrauben - die der Aussteller, aber auch die der Besucher! "

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