• 23. Mai 2012



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Dreikönigstreffen der Börde-Liberalen erneut in Barleben - Tagungsort: Ecole-Gymnasium


Ackermann: 6. Januar auf den Prüfstand

07.01.2012 05:26 Uhr |


Von Klaus Dalichow


Jens Ackermann (2.v.r.), Mitglied des Bundestages und Vorsitzender der Liberalen im Bördekreis, im Pausengespräch mit dem Barleber Ortsbürgermeister Horst Blume und den Ratsmitgliedern mit FDP-Mandat Andreas Marx (links außen) und Steffen Lucke (rechts außen).

Jens Ackermann (2.v.r.), Mitglied des Bundestages und Vorsitzender der Liberalen im Bördekreis, im Pausengespräch mit dem Barleber Ortsbürgermeister Horst Blume und den Ratsmitgliedern mit FDP-Mandat Andreas Marx (links außen) und Steffen Lucke (rechts außen). | Foto: Klaus Dalichow Jens Ackermann (2.v.r.), Mitglied des Bundestages und Vorsitzender der Liberalen im Bördekreis, im Pausengespräch mit dem Barleber Ortsbürgermeister Horst Blume und den Ratsmitgliedern mit FDP-Mandat Andreas Marx (links außen) und Steffen Lucke (rechts außen). | Foto: Klaus Dalichow

Es ist schon eine vieljährige Tradition: Die Dreikönigstreffen der Börde-Liberalen werden nach Barleben einberufen. Tagungsort diesmal: eine frühere Werkhalle, jetzt bilinguales Gymnasium des freies Schulträgers Ecole.

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Barleben l Jens Ackermann kämpft für den Wiederaufstieg der Freien Demokraten. Das machte er gestern eine Dreiviertelstunde lang in Barleben deutlich. Die FDP sei im Keller. "Zwei Prozent in den Umfragen, das schmerzt an der Basis, wo eine engagierte Arbeit gemacht wird", sagte der Vorsitzende der liberalen Partei im Landkreis Börde beim traditionellen Dreikönigstreffen. Man müsse dort den Kopf hinhalten für das, was in Berlin eingerührt werde.

Ein Patenrezept, wie die FDP wieder nach oben kommt, hatte das Mitglied des Deutschen Bundestages in seinem Grundsatzreferat nicht, aber er nannte ein paar wichtige Ansätze. Die Liberalen sollten aufhören, sich mit sich selber zu beschäftigen und mehr den politischen Mitbewerber attackieren. Das träfe gleichwohl für die Bundesebene als auch die Landes- und Kreisebene zu. Und die FDP dürfe keine Partei sein, die es jedem Recht machen wolle. Sie müsse sich Themen zuwenden, bei denen sie 50 Prozent und mehr Zustimmung finde. Auch müsse sie sich zu scheinbaren Tabu-Themen artikulieren. Dazu gehöre, bei 14 Prozent Christen im Land, den 6. Januar als Feiertag in Sachsen-Anhalt auf den Prüfstand zu stellen.

Der parteilose Innungsobermeister Uwe Runge bei seinen Ausführungen.

Der parteilose Innungsobermeister Uwe Runge bei seinen Ausführungen. | Foto: Klaus Dalichow Der parteilose Innungsobermeister Uwe Runge bei seinen Ausführungen. | Foto: Klaus Dalichow

Vor Jens Ackermann bekam Uwe Runge von der Handwerkerschaft des Bördekreises das Wort. Der parteilose Obermeister der Maler- und Lackiererinnung äußerte sich dreißig Minuten lang zu den politischen Rahmenbedingungen für das Handwerk. "Die Betriebe bräuchten solche Bedingungen für ihre Entfaltungsmöglichkeiten", sagte er. Runge trug gleich einen ganzen Problemkatalog hervor. Die aktuelle Gesetzgebung führe teilweise zu überdimensionalen Belastungen für das Handwerk, meinte er. Runge nannte den Wassercent, die Einführung von Umweltzonen in Großstädten wie Magdeburg oder Halle, die Änderung des Rundfunkstaatsvertrages. Er nannte es Wettwerbsverzerrung, wenn kommunale Bauhöfe bei Aufträgen mitbieten könnten. Runge: "So wird dem Handwerk die Arbeit weggenommen."

Michaela Heller bringt das Segenszeichen "CMB" im Schulgebäude an.

Michaela Heller bringt das Segenszeichen "CMB" im Schulgebäude an. | Foto: Klaus Dalichow Michaela Heller bringt das Segenszeichen "CMB" im Schulgebäude an. | Foto: Klaus Dalichow

Mitten in seine Ausführungen platzen die Sternsinger hinein. Nach einer Warteminute vor der Aula des neuen Gymnasiums konnten die drei kostümierten Jugendlichen mit ihrem Gesang zum Zuge kommen. Während Adrian Hasler im Gewand des Melchior das U-förmige Forum mit der Spendenbüchse durchwanderte, brachte Michaela Heller von der Heilig-Geist-Kapelle in Barleben das Segenszeichen "CMB" im Schulgebäude an.

Das Gebäude selbst stand den FDP-Mitgliedern am selben Tage zur Besichtigung offen. Haustechniker Ingmar Schulze übernahm die Führung durch die einzelnen Fachkabinette, gestattete einen Ausflug auf die Dachterrasse in Nachbarschaft von Kunstraum und Lehrerzimmer, schloss auch die Mensa auf und gab Erläuterungen zur Pausenversorgung. Die Begrüßung der angereisten zwei Dutzend FDP-Mitglieder in Barleben, hatte eingangs der Veranstaltung Hans-Jürgen Knust, Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes, übernommen. Franz-Ulrich Keindorff, Bürgermeister mit FDP-Mandat, so die Aussage, weilte auf Auslandsurlaub.



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Copyright © Volksstimme 2012
Dokument erstellt am 2012-01-07 05:26:22
Letzte Änderung am 2012-01-07 05:26:22


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