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Gymnasiast Niklas Otto weilt beim Neujahrsempfang beim Bundespräsidenten Christian Wulff


"Es ist der wichtigste Tag in meinem Leben"

14.01.2012 05:20 Uhr |




Der Wolmirstedter Gymnasiast Niklas Otto bekam eine Einladung zum Neujahrsempfang ins Schloss Bellevue, wo er mit Bundespräsident Christian Wulff ins Gespräch kam.

Der Wolmirstedter Gymnasiast Niklas Otto bekam eine Einladung zum Neujahrsempfang ins Schloss Bellevue, wo er mit Bundespräsident Christian Wulff ins Gespräch kam. | Foto: privat

Der Wolmirstedter Gymnasiast Niklas Otto bekam eine Einladung zum Neujahrsempfang ins Schloss Bellevue, wo er mit Bundespräsident Christian Wulff ins Gespräch kam. | Foto: privat

Niklas Otto, 16 Jahre, Gymnasiast, gehörte zu den Bundesbürgern, die zum Neujahrempfang des Bundespräsidenten nach Berlin eingeladen waren. Wie der Wolmirstedter Schüler gestern nach der Rückkehr versicherte: "Ein Erlebnis, das nachwirkt!"

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Von Karl-Heinz Klappoth

Wolmirstedt l Niklas Otto, 16 Jahre, Gymnasiast, braucht noch einige Zeit, bevor er alles geordnet und vor allem begriffen hat, was er in den vergangenen Tagen erlebt hat. Irgendwo auch verständlich, wenn man weiß, dass der junge Wolmirstedter zu denjenigen in der Bundesrepublik gehörte, die eine persönliche Einladung zum Neujahrsempfang des Bundespräsidenten Christian Wulff erhalten haben.

Donnerstag, der 12. Januar, war, wie er selbst sagt, der wichtigste Tag in seinem jungen Leben, weilte er doch mit Hunderten von Gästen im Schloss Bellevue in Berlin, der Residenz des Bundespräsidenten. "Und obwohl an diesem Vormittag ein riesiger Andrang herrschte", kommt Niklas Otto regelrecht ins Schwärmen, als er gestern Vormittag in der Redaktions vorbeischaute, "nahm sich der Bundespräsident für jeden einzelnen Gast Zeit." Der Gymnasiast schätzt, dass das Zwiegespräch mit dem Bundespräsidenten nicht länger als eine Minute gedauert hat, "mir aber kam es wie eine kleine Ewigkeit vor. Was mich vor allem beeindruckt hat, er wusste, was wir in Wolmirstedt machen, wünschte unserer AG ,Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage' viel Erfolg in der weiteren Arbeit."

Wie Niklas Otto ausdrücklich betont, haben sich die Worte des Bundespräsidenten bei ihm fest eingebrannt. "Ich sehe diese Einladung und das persönliche Gespräch als Motivation, dass wir nicht in unserer ehrenamtlichen Arbeit nachlassen." Der sympathische und aufgeschlossene Gymnasiast sucht ganz bewusst den Plural: "Auch wenn mir die Einladung ausgesprochen wurde, so war ich doch als ein langjähriges Mitglied der AG in Berlin."

Für den 16-Jährigen die logische Schlussfolgerung, dass er nicht nur vor den Mitgliedern der AG "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage", sondern vor allen Schülern, aber auch dem Lehrerkollegium über seine Erlebnisse in der Bundeshauptstadt berichten wird, "schließlich sollen alle davon profitieren".

Während der Termin bereits festgeschrieben ist, nämlich für den 18. Januar, 12.30 Uhr, in der Aula des Kurfürst-Joachim-Friedrich-Gymnasiums, hat er noch kein wirkliches Konzept, was seinen Erlebnisbericht betrifft: "Zu vielfältig und nachhaltig waren die Eindrücke", meint Niklas, nun etwas nachdenklicher, "aber ich bin mir sicher, dass ich bis Mittwoch garantiert die richtigen Worte finden werde." Und er ist sich schon heute sicher, dass nicht nur Berlin in seiner Ansprache eine Rolle spielt: "Ich werde noch einmal mit Nachdruck auf die Arbeit unserer Projektgruppe eingehen, zu deren Gründungsmitgliedern ich gehöre. Denn wenn mir in Berlin etwas sehr bewusst geworden ist, dann die Tatsache, dass wir stets und ständig Courage zeigen müssen, damit Rassismus, nicht nur an den Schulen, keine Chance hat."



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Dokumenten Information
Copyright © Volksstimme 2012
Dokument erstellt am 2012-01-14 05:20:32
Letzte Änderung am 2012-01-14 05:20:32


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von ilch49 am 22.02.2012, 11:35 Uhr

völliger Schwachsinn der Tunnel ist völlig ok und es wird auch zeit das Oschersleben nicht immer "2 geteilt" ist es nervt, so oft wie man vor den Schranken steht !!! Sollten dann aber die Bahnübergänge Fabrikstraße und Anderslebener Straße geschlossen werden gibt es nur noch einen weiteren Bahnübergang was für Oschersleben zu wenig ist. Man müsste mind. 1 weitere Möglichkeit lassen für Notfälle. man weiß ja nie .....

von tobi79 am 22.02.2012, 06:33 Uhr

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