
Die Haushaltssatzung und der Haushaltsplan für 2012 wurden am Montagabend im Stadtrat einstimmig angenommen. Damit ermächtigen die Stadträte die amtierende Bürgermeisterin Marlies Cassuhn zur Abwicklung des Haushaltes für das laufende Jahr.
Wolmirstedt l Bevor die Stadträte am Montagabend auf der 16. ordentlichen Sitzung des Stadtrates dem Haushalt für das laufende Jahr ihre Zustimmung gaben, mussten zuvor nicht weniger als 19 Anträge - die während der Beratungsfolge durch die Ausschüsse, den Bürgermeister und die Ortschaftsräte eingereicht wurden - abgesegnet werden. Sechs von ihnen mussten mit einem Sperrvermerk versehen werden.
So wartet das Rathaus weiter auf das Notstromaggregat, wurde der Bau eines Taubenhauses auf Eis gelegt. Zudem wollen die Stadträte noch ein Gutachten einholen, bevor sie die Mittel für die Planung von Baumaßnahmen an der Ohrebrücke genehmigen. Dennoch wurde im Vorfeld gute Arbeit geleistet. Bis auf zwei wurden alle Anträge einstimmig angenommen.
Das bedeutet, im Verwaltungshaushalt sind damit 12,736 Millionen Euro festgeschrieben, zudem stehen im Vermögenshaushalt 3,788 Millionen Euro zur Verfügung. Das aber war, wie Stadtratsvorsitzender Gerald Zimmermann (CDU) ausdrücklich betonte, "nicht die einzige positive Botschaft". Auch die 2. Festschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes wurde bei einer Enthaltung mehrheitlich angenommen. Wobei Kämmerin Gudrun Lassner betonte, dass die Stadt nicht mehr in der Pflicht steht, "sondern sich die Aufgabe freiwillig auferlegt hat".
Und auch der Stadtrat will den Haushalt in Zukunft neu angehen, um die Arbeit noch effizienter zu gestalten: Künftig sollen die Haushaltssatzung und der Haushaltsplan eigenständig und für sich allein beraten werden. Der Antrag dazu kam von der Fraktion Die Linke. Auf den Weg gebracht hat ihn Detlef Horstmann. Wie der Stadtrat betonte, stammt diese Idee - nach zahlreichen Marathonsitzungen - bereits aus dem Jahr 2009.
In den Sitzungen in Vorbereitung des Haushaltsplanes für 2012 erneuerte er seinen Vorschlag, jedoch ohne Erfolg. Die logische Konsequenz: Der Haushalt war wieder einer von zahlreichen Tagesordnungspunkten, "konnte ihm somit nicht immer die notwendige Aufmerksamkeit zuteil werden". Detlef Horstmann ist sich aber sicher, dass dies mit der Haushaltsdebatte für 2013 anders wird. Denn die Stadträte haben am Montag diesen Antrag einstimmig angenommen, wird er in die nächste Beratungsfolge gehen. Der Stadtrat der Linken gab seinen Kollegen, um die Entscheidung zu erleichtern, schon einmal fürsorglich eine mögliche Tagesordnung mit in die Hand.
Born l Auch die Borner werden künftig in den Genuss schneller Internetverbindungen kommen. Das Land Sachsen-Anhalt fördert auch für das kleine Dorf an der Bundestraße 71 den Ausbau... weiterlesen
Als im Kreistag jetzt der Nachtragshaushalt für das laufende Jahr beschlossen wurde, kritisierten SPD und Grüne den Kurs des Landrats in der Personalpolitik der ihm unterstehenden Verwaltung... weiterlesen
Anlässlich der Zielitzer 1075-Jahr-Feier wird es eine ganz besondere Attraktion geben. Die Gemeinde veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Kaliwerk Zielitz und dem Bergmannsverein... weiterlesen
Niederndodeleben l Das große Kinderfest auf dem Wartberg wirft seine Schatten voraus. Am Sonnabend, dem 16. Juni, lädt der Verein "Wir für Kinder" von 15 bis 18 Uhr in den Schatten... weiterlesen
![]() |
Das erste Feierwochenende zum 950. Geburtstag Barlebens macht neugierig auf mehr... weiterlesen
Rund 20000 Besucher hat die "Gartenträume"-Messe am Wochenende am Schloss Hundisburg angezogen... weiterlesen
Magdeburg l Der Mann, der am 9. November 2007 gegen 17 Uhr einer Sparkassenmitarbeiterin in der... weiterlesen
Der Tunnel kommt doch ....! Die Typen vom BUND (die noch auf Kosten der Steuerzahler agieren) machen die ganze Thematik TUNNEL um das doppelte teurer. Das diese "Fraktion" nicht endlich beiseite geschoben wird, ist mir unverständlich. Was ist das bloß für eine Gesellschaft ?! Zu DDR-Zeiten war dieser tunnel im Gespräch, weil er gebraucht wurde und gebraucht wird. Nur mit dem Unterschied, die DDR hatte kein Geld. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen die Sache durchziehen !
Vergesst die inzwischen verschwundenen Museen nicht! Da gehen große Kostbarkeiten verloren - wie im Fall des in Sachsen-Anhalt einmaligen und großen Natur- und Völkerkunde-Museums "Julius Riemer" in Wittenberg. Das hat inzwischen geschlossen und es steht in den Sternen, ob es je wieder in annähernd der Größenordnung zu sehen sein wird wie bisher. Siehe auch www.riemer-museum.de - die Webseite der Bürgerinitiative, die versucht, das Museum zu retten. Dort gibt es auch eine Fotogalerie (im Aufbau) über die breit gefächerte Sammlung kostbarer und kostbarster Zeugen der Entwicklung des Lebens und vor allem der Menschheitskultur.