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Glindenberg (gbi) l Gewöhnlich treten die jungen Talente der Stadt Wolmirstedt zum Stadtfest auf der Freilichtbühne auf. Doch in diesem Jahr war es anders. Weil Glindenberg 800 Jahre alt wurde, zeigten die Nachwuchskünstler hier ihr beachtliches Können. Und Sieger wurden in diesem Jahr auch nicht gekürt, niemand für einen weiteren Endausscheid empfohlen.
Die Talenteshow bereitete allein den Akteuren und Zuschauern Spaß und Freude. Und obwohl es weder einen Pokal noch einen Preis zu gewinnen gab, boten die junge Talente dem Publikum eine sehenswerte Show. Moderator und Kultursommer-Mitglied Thomas Schalwig hatte 15 Auftritte anzukündigen. Und in jeder einzelnen Darbietung zeigte sich, was Wolmirstedts Nachwuchs in Sachen Tanz, Gesang oder Akrobatik zu bieten hat. Die Kinder der Arbeitsgemeinschaft Zirkus der Gutenberg-Schule beispielsweise fuhren Einrad, zeigten Akrobatik auf Kugeln und jonglierten. Hanna-Lisa Lehr vom Kurfürst-Gymnasium sang zur Gitarre und Janina Grabe aus der Diesterweg-Schule bezauberte mit Bauchtanz. Im Rahmen dieser Gengres bewegten sich auch die anderen Auftritte. "Jede Schule hat schon im Vorfeld dieser Talenteshow ihre Besten ins schulinterne Rennen geschickt", sagt Thomas Schalwig. Bei diesen Wettbewerben schaute eine Jury zu, die sich aus Mitgliedern des Wolmirstedter Kultursommers zusammensetzte. Sie schließlich empfahl die Besten für den öffentlichen Auftritt auf der Bühne in Glindenberg. Wie im vergangenen Jahr konnten sich auch diesmal keine Schüler bewerben, die bereits über die Musikschule, das OK-Live-Ensemble, das Holzhaustheater oder ähnliche Institutionen gefordert und gefördert werden. An dieser Regelung wird der Kultursommer auf Wunsch vieler Eltern wohl auch in Zukunft festhalten. Und es wird auch so bleiben, dass die Talenteshow weiterhin im Rahmen des Stadtfestes die Zuschauer auf der Freilichtbühne erfreuen wird. "Da aber das Stadtfest künftig nur noch alle zwei Jahre stattfinden soll", betont Thomas Schalwig, "müssen wir uns noch etwas für die Jahre dazwischen einfallen lassen."
Eines steht für die Mitglieder des Kultursommers jedoch bereits jetztfest: "Wir werden die Talente unserer Stadt auf gar keinen Fall verkümmern lassen."
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Das Gerschätsgebaren des MVB spricht doch Bände, schlechter Service, unfreundliches Personal,unfreundlicher Telefon Support und dann noch 20 % erhöhung für Abos,man findet immer ausreden für mehr Geld, soll doch mal die MVB Spitze 20 % Ihrer Gehälter abgeben ...Die erhöhung trifft besonmders dioe ARMEN
Es sind genau diese Halbwahrheiten, wie sie Herr Haseloff in diesem Artikel äußert, die die emotionale Explosion der Beschäftigten vom Professor bis zu pflegerischen Hilfskraft am Klinikum in Halle, ausgelöst haben. Um es deutlich zu sagen: Wir haben gestern 101.000 Unterschriften für den Erhalt beider Universitätskliniken und Medizinischer Fakultäten übergeben, weil dies für die Zukunft in Sachsen-Anhalt erforderlich ist. Dieses Land braucht Ärzte und die Patienten mit schweren und "teuren" Erkrankungen Krankenhäuser, die deren Behandlung leisten können und wollen. Maximale Versorgung ist von Salzwedel bis Zeitz erforderlich! Es gibt auch keine Konkurrenz zwischen den beiden Universitätsklinika in Sachsen-Anhalt um Patienten und Studenten! Die erwähnten Defizite aller Uniklinika in Deutschland sind ein Ergebnis fehlerhafter Bundespolitik. Es würde dieser Landesregierung gut zu Gesicht stehen, wenn sie sich im Bundesrat für die adäquate Bezahlung, der in unseren Häusern erbrachten stationären und ambulanten Leistungen, stark machen würde! Ein Nebeneffekt: Es kostet den Landeshaushalt keinen Cent, würde ihn sogar entlasten. Leider hatte in dieser Landesregierung ausschließlich Birgitta Wolff diesen Weitblick und ihr Rauswurf war das Zeichen für die wahre Politik einer Regierung, die in Halle 48.000 Wählerstimmen erhielt. Unser Aktionsbündnis hat 65.000 Unterschriften in dieser Stadt gesammelt. Wo sieht Herr Haseloff den Wählerwillen? Stattdessen erklärt er als Nebelbombe die alten Planungen im neuen Gewand und denkt es merkt keiner. Aber 20 Jahre Kampf gegen Privatisierung und Schließung der Universitätsmedizin in Halle machen sensibel. Die vom Finanzausschuss Landtages für erforderlich erachtete Fertigstellung des Campus in Halle, für die Mittel in Höhe von 80 Mio. erforderlich sind, und die ca. 10% Reinvestitionsquote werden von Herrn Bullerjahn und seinem Ministerpräsidenten kurzerhand zum Investitionsstau erklärt. Ist dies lediglich Beleidigung der Menschen oder einfach Unwissenheit und Unsicherheit? Klar wird: Wir werden uns in den nächsten Wochen häufiger auf der Straße treffen! Kommende Woche bereits in Magdeburg.