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Mit Musik, Reden, Führungen und sogar einem Fachvortrag wurde die "Pro" der Lebenshilfe Ostfalen in Haldensleben eingeweiht. Hinter dem Kürzel verbirgt sich Produktion Rehabilitation Ostfalen, und es ist der Name einer Werkstatt, in der seelisch kranke Menschen Arbeit finden.
Haldensleben l René Grummt stellte bei der Eröffnung der neuen Werkstatt der Lebenshilfe Ostfalen eindrucksvoll unter Beweis, dass Fachvorträge nicht staubtrocken sein müssen. Mit Augenzwinkern und lockeren Kommentaren erläuterte der Psychiatriekoordinator des Landkreises Börde den Zusammenhang zwischen Arbeit und seelischer Gesundheit. Sein Fazit: Wer eine Arbeit hat, die einen ausfüllt und einem das Gefühl gibt, gebraucht zu werden, stehe mitten im Leben, verfüge über soziale Kontakte, sei selbstbewusst - Eigenschaften, die gut sind für das seelische Gleichgewicht und Wohlbefinden.
Und genau dazu möchte die mittlerweile fünfte Werkstatt der Lebenshilfe Ostfalen beitragen. Die Herausforderung dabei: die Werkstatt mit dem Namen "Pro" - eine Wäscherei in der Haldensleber Hafenstraße - richtet sich ausschließlich an Menschen mit einer seelischen Behinderung. Körperlich unbeeinträchtigt, psychisch jedoch auf einer ständigen Berg- und Talfahrt, ist es für diese Menschen schwer, Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt zu bekommen. Daher setzt die Lebenshilfe mit ihrer neuen Werkstatt vorrangig auf die Rehabilitation dieser Kranken: ihre Aktivitätseinschränkung zu minimieren und ihre Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben zu stärken.
"Er hatte seinen ,Leuten' diese Werkstatt versprochen, und wir freuen uns, dass er es letztes Jahr noch erleben durfte, wie sie fertiggestellt wurde."
Lebenshilfe-Geschäftsführer Bernd Schauder über das Herzensprojekt seines Vorgängers Horst Hüther
"Anfangs wurde der Versuch unternommen, die Eingliederung von seelisch behinderten Menschen in einer Werkstatt mit überwiegend geistig behinderten Menschen vorzunehmen. Mit zunehmender Praxis stellte sich jedoch heraus, dass die Förderung dieses Personenkreises in dafür speziell ausgestatteten und konzeptionell anders ausgerichteten Werkstätten erfolgreicher war", blickte Bernd Schauder, der Geschäftsführer der Lebenshilfe Ostfalen, auf die Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Vorhabens zurück. Aus diesem Grund sei das Projekt auch eine Herzensangelegenheit des ehemaligen Geschäftsführers Horst Hüther gewesen, der Anfang des Jahres verstarb. "Er hatte seinen ,Leuten' diese Werkstatt versprochen, und wir freuen uns, dass er es letztes Jahr noch erleben durfte, wie die Werkstatt fertiggestellt wurde", sagte Schauder.
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Wir verwischen hier die Begriffe; Lesben und Homosexuelle sind keine schlechteren Menschen, sie sind nur einfach keine "Eltern". Da können Sie sich drehen und wenden, wie Sie wollen. Es sind keine Eltern!
@Heidemarie: Ehegatten dürfen also nicht zwei Frauen oder zwei Männer sein? Nur weil Sie früher Mutter, Vater, Kind gespielt haben und es nicht anders gezeigt bekommen haben? Ich denke, es gibt durchaus stärkere Familen im Rahmen gleichgeschlechtlicher Beziehungen, als es so manche Frau und ihr Gatte auch nur entfernt sein können. Liebe Heidemarie, liebe Frau v. Beverfoerde, wachen Sie auf und akzeptieren Sie, dass es auch noch eine Dasein außerhalb des Tellerrandes gibt. Ihre ewig gestrigen Ansichten interessieren keinen mehr, rütteln höchstens mal dazu wach, Ihnen auf diesem Weg Ihre Engstirnigkeit aufzuzeigen. Mühselig ist das ...