• 22. Mai 2013


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Ernährungswissenschaftler sammeln Erfahrungen auf der Holunderplantage in Brumby


Der Holler von der Elfenwiese betört zwei Forscher

20.06.2012 04:26 Uhr |


Von Maik Schulz


Ursula E. Duchrow-Buhr (li.) zeigt den Wissenschaftlerinnen Franziska Gründer (Mitte) und Claudia Wysekal die erntereifen Dolden auf der ersten Holunderplantage der Magdeburger Börde in Brumby. Die Ernährungsforscher von der Hochschule Bernburg wollen einen Sekt mit natürlicher Holundernote entwickeln.

Ursula E. Duchrow-Buhr (li.) zeigt den Wissenschaftlerinnen Franziska Gründer (Mitte) und Claudia Wysekal die erntereifen Dolden auf der ersten Holunderplantage der Magdeburger Börde in Brumby. Die Ernährungsforscher von der Hochschule Bernburg wollen einen Sekt mit natürlicher Holundernote entwickeln. | Foto: Maik Schulz Ursula E. Duchrow-Buhr (li.) zeigt den Wissenschaftlerinnen Franziska Gründer (Mitte) und Claudia Wysekal die erntereifen Dolden auf der ersten Holunderplantage der Magdeburger Börde in Brumby. Die Ernährungsforscher von der Hochschule Bernburg wollen einen Sekt mit natürlicher Holundernote entwickeln. | Foto: Maik Schulz

Holunder liegt im Trend. Sein Aroma und die gesundheitsfördernde Wirkung wecken das Interesse bei Wissenschaftlern von der Hochschule Bernburg. Zwei von ihnen besuchten das Holunderkontor und die erste Hollerplantage der Börde.

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Brumby/Niederndodeleben l Der Holunder blüht. Die Ernte der aromatischen Dolden ist im vollen Gang. Auch auf der "Elfenwiese" in Brumby. Hier hat das Niederndodeleber Holunderkontor vor drei Jahren die erste Plantage mit Kulturholunder in der Magdeburger Börde angelegt.

"In Sachen Holunder ist viel überliefert, doch wissenschaftlich gibt es noch einiges zu erforschen."

Ernährungsexpertin Claudia Wysekal

Der biologische Anbau des Kulturholunders in Brumby hat das Interesse von Doktorandin Claudia Wysekal und Studentin Franziska Gründer geweckt. "Wir sammeln Wissen über den Anbau, die schonende Ernte und sorgsame Verarbeitung. Auch die Methoden der Konservierung mit möglichst wenig Verlusten der wertvollen Inhalts- und Geschmacksstoffe wollen wir erkunden", beschreibt Claudia Wysekal das Anliegen ihres Besuchs. An der Hochschule Bernburg forscht sie an Produkten für die Ernährung.

Das Trio auf der "Elfenwiese" ist sich einig: Die gesundheitsfördernden Eigenschaften der Hollerblüten und ihr unvergleichlicher Geschmack sind eine perfekte Verbindung. "In Sachen Holunder ist viel überliefert, doch wissenschaftlich gibt es noch einiges zu erforschen. Deshalb sind wir hier", berichtete Claudia Wysekal. Und ihre Studentin Franziska Gründer ergänzt: "Der Holundergeschmack wird immer beliebter und hat sich etabliert. Dazu kommen die gesundheitlichen Aspekte. Das ist eine attraktive Verbindung für die Ernährungsprodukte, an denen wir forschen."

"Die Kraft der Natur hat mich schon immer fasziniert. Und da hat der Holunder mit seinen Blüten und Beeren ein tolles Potenzial."

Ursula E. Duchrow-Buhr

Doch nicht immer ist Holunder drin, wo Holunder drauf steht. Zum Verdruss von Ursula E. Duchrow-Buhr: "Echter Holunder besitzt ätherische Öle und mehr als 60 Komponenten, die die Abwehrkraft des menschlichen Körpers stärken, auch gegen Krebserkrankungen. Diese Kraft der Natur hat mich schon immer fasziniert. Und da hat der Holunder mit seinen Blüten und Beeren ein tolles Potenzial."

Demnächst werden die Bernburger Experten im Labor Versuchsreihen durchführen. Es geht um Experimente zur schonenden Herstellung aromenreicher Auszüge aus den Holunderblüten - ohne die gesundheitsfördernden Eigenschaften zu verlieren. "Wir suchen einen lohnenden Grundstoff für einen Sekt mit besonders natürlicher Holundernote", verrät Claudia Wysekal ihr kleines Geheimnis, dass eigentlich noch gehütet werden soll.



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Copyright © Volksstimme 2013
Dokument erstellt am 2012-06-20 04:26:42
Letzte Änderung am 2012-06-20 04:26:42

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Zitat aus Artikel: "Auch die eigene Offenheit kann laut Studie zu mehr Akzeptanz führen: Geoutete Menschen berichteten demnach von weniger Diskriminierung als jene, die nicht offen mit ihrer Neigung umgingen. (dpa)" Das ist auch meine Erfahrung. Nachdem ich bis zum 55. Lebensjahr gebraucht habe, selbst zu meiner Transsexualität zu stehen und meine Angst zu überwinden, lebe ich völlig offen damit. Meine Erfahrungen sind durchweg positiv. Meine Umwelt und selbst meine Familie akzeptieren mich so. Einer der Gründe, warum ich offen dazu stehe und sogar wesentliche Teile meiner Transition im Internet veröffentlicht habe ist, den Menschen zu zeigen, dass wir auch nur normale Menschen sind und keine Exoten. Nur der offene Umgang mit Homo- und Transsexualität kann für allgemeine Akzeptanz und Toleranz sorgen. Leider werden da aber von gesellschaftlicher und staatlicher Seite noch zu viele Hürden für uns aufgebaut, die auch diskriminierend sind. So zum Beispiel, dass keine gleichgeschlechtliche Ehe möglich ist oder man als Transsexueller erst als "psychisch gestört" (F64.0 – Geschlechtsidentitätsstörung) gelten muss, in einem so genannten Alltagstest (für bis zu 18 Monate leben im gefühlten Geschlecht mit falschen Papieren, ohne mögliche körperliche Anpassungen) den Beweiß antreten soll und die Änderung des Vornamens und des Geschlechts nur über Gericht erlangen kann, was bis zu 3.000,- Euro kosten kann. Andrea Süßenguth

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Glueckwunschzum Sieg Hanne.

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