Groß Ammensleben. Der Hauptausschuss der Gemeinde Niedere Börde berät am Dienstag, dem 25. Januar, im Haus 1 der Gemeindeverwaltung den ersten Entwurf zum Haushaltsplan für das laufende Jahr. Gedacht ist, das Zahlenwerk vier Wochen später am 22. Februar zu verabschieden. Die gewählten Vertreter in den Ortschaften erhalten ab 26. Januar die Möglichkeit, ihr Anhörungsrecht wahrzunehmen. Für den 8. Februar ist eine zweite Sitzung des Hauptausschusses zum Thema Haushaltsplan vorgesehen. Zu der Sitzung am 25. Januar wurde am zurückliegenden Montag fristgerecht eingeladen. Jürgen Werner vom Büro der Bürgermeisterin, der den Sitzungsdienst verantwortet, reichte gestern die gegenwärtig verfügbaren Unterlagen zum Entwurf des Etats nach.

Die Sitzung am kommenden Dienstag im Versammlungsraum in der oberen Etage ist öffentlich. Sie beginnt um 19 Uhr.

Ausschussmitglied Tobias Hunger (FDP) findet das Datum 25. Januar ein wenig unglücklich gewählt, da nach seiner Kenntnis die CDU-Landtagsfraktion am Dienstag ein Gutachten zum Thema FAG (Finanzausgleichsgesetz) vorstellt. Zu diesem Termin sind nach dem Kenntnisstand von Tobias Hunger auch Bürgermeister und Landräte eingeladen. Es soll die Möglichkeit zur Diskussion geben. Hunger: "Schließlich ist die Finanzausstattung für jede Kommune ein bedeutsames Thema."

Wer schon mal den Haushaltsplan einer Gemeinde gesehen hat, der weiß, dass dieser aus einigen hundert Seiten besteht (der letzte hatte 435, das Konsolidierungskonzept zum Haushalt 35 Seiten). Den Mitgliedern des Hauptausschusses der Gemeinde Niedere Börde werden somit nach dem gestrigen Nachreichen sechs Tage Zeit zugestanden, alle gegenwärtig verfügbaren Unterlagen durchzuarbeiten.