Haldensleben ( nku ). Mit einer erwarteten 31 : 38 ( 11 : 18 ) - Niederlage im Gepäck sind die Drittligahandballerinen des HSV Haldensleben vom Tabellenzweiten, HSV Union 92 Halle, zurückgekehrt.

" Wir haben es wieder nicht geschafft, 60 Minuten konzentriert und motiviert unsere Leistung abzurufen ", so ein enttäuschter HSV-Trainer Stefan Trainer Cauer nach Spielende. Diesmal verloren die Rolandstädterinnen die Partie nicht in den Schlussminuten, sondern zu Beginn der Begegnung. " Wir waren nicht von der ersten Minute an hellwach, sondern mit den Gedanken woanders ", so Cauer. Dementsprechend schnell geriet der HSV mit 3 : 9 in Rückstand. Verworfene Siebenmeter, leichte Abspielfehler und sechs Abpraller, die beim Gegner und dann im Tor landeten, bewirkten, dass die Rolandstädterinnen zur Halbzeit bereits einem Sieben-Tore-Rückstand ( 11 : 18 ) hinterherlaufen mussten.

Im zweiten Spielabschnitt hatten die Haldensleber Frauen nichts mehr zu verlieren und das war der jungen HSVMannschaft auch anzumerken. Zielstrebiger im Angriff, erzielte sie in den zweiten 30 Minuten 20 Tore. Allerdings gelangen auch der Heimsieben durch die starke Rückraumachse Speckmann ( 5 ), Thiede ( 12 / 2 ) und Janzen ( 9 ) weiterhin einfach Tore. So erzielten die erfahrenen Hallenser ebenfalls 20 Tore in der zweiten Spielhälfte.

" Gegen so einen starken Gegner darf man ruhig verlieren ", meinte Stefan Cauer nach der Partie. " Allerdings bin ich über die Einstellung einiger meiner Mädels in den Anfangsminuten enttäuscht. Ich habe den Eindruck, dass einige immer noch nicht verstanden haben, worum es im Abstiegskampf geht. Dort muss man von der ersten bis zur letzten Minute 110 Prozent geben und nicht erst, wenn es zu spät ist. Gegen einen so starken Gegner wie Halle und in unserer schwierigen Situation muss man sofort da sein. "

HSV Haldensleben : Klauß, Ethner – Christin Beck, Cauer ( 1 ), Seidel ( 1 ), Müller ( 6 / 1 ), Anne Stutz ( 5 ), Daul ( 9 ), Ahrens, Steinweg, Hoffmann ( 3 / 1 ), Arens ( 3 ), Nolde ( 1 ), Carolin Beck ( 2 ).

Siebenmeter : HSV 4 / 2, HSG 3 / 3. Zeitstrafen : HSV 2, HSG 3. Spielfilm : 1 : 0, 3 : 1, 5 : 2, 8 : 3, 10 : 4, 13 : 7, 16 : 9, 18 : 11 – 19 : 12, 20 : 15, 24 : 18, 27 : 20, 30 : 23, 34 : 26, 36 : 29, 38 : 31.