Wolmirstedt ( kl ). Die Mitarbeiter des Eigenbetriebes der Stadt Wolmirstedt stehen seit Wochen im Dauerstress. Seit Anfang Dezember kämpfte der Winterdienst gegen die großen Schneemassen an. Und ein Ende des Winters ist nicht abzusehen. Jetzt leisten die Mitarbeiter zusätzlich Sonderschichten, um gegen das Hochwasser anzugehen. " Wenn wir helfen können, schauen wir auch nicht auf die Uhr ", betonte gestern Nachmittag Vorarbeiter Marko Jelitto. Lange nach Feierabend wurden nämlich noch immer Sandsäcke gefüllt. " Es fiel mir nicht schwer ", so der Vorarbeiter, " zehn Mitarbeiter von der Notwendigkeit zu überzeugen, denn das Hochwasser kann jeden treffen. "

Vorsorglich wurden bereits am Montag 27 Tonnen Sand angeliefert. Gestern nun füllten die Mitarbeiter 500 Sandsäcke ab. Wie Marko Jelitto ohne Umschweife versprach, werden die Mitarbeiter erneut zur Schippe greifen, wenn weitere Hilfe notwendig wird. Gestern war es bereits nach 17 Uhr, als schließlich der letzte der 500 Sandsäcke abgefüllt war.