Ihre zweite Winterwanderung führte die Mitglieder des sachsen-anhaltischen Landesverbandes des Deutschen Campingclubs (DCC) am Sonnabend nach Colbitz.

Colbitz. "Es gibt hier viel Interessantes zu sehen", schwärmte Hartmut Fresia, DCC-Landesvorsitzender, nach dem Besuch des Colbitzer Museumshofes. Herbert Bilang führte die Besucher durch die verschiedenen Ausstellungen. Innerhalb weniger Jahre ist auf dem ehemaligen Kammerhoffschen Hof ein heimatkundliches Museum aufgebaut worden, das seinesgleichen in der Region sucht.

Hier haben die Colbitzer und Bürger aus den umliegenden Gemeinden tausende Gegenstände und Zeugnisse aus der Geschichte der Region und des Dorfes zusammengetragen. Zu sehen sind sogar eine komplett erhaltene Schusterwerkstatt oder eine Eulenausstellung, die auch überregional immer mehr Beachtung findet.

Herbert Bilang führte die Gäste auch auf das Außengelände des Museumshofes, wo unter anderem eine Allee der Bäume des Jahres und eine Sammlung von Gesteinen zu sehen sind.

Mit ihrem Schlachtruf "Caravaner hängt an" bedankten sich die DCC-Mitglieder bei Herbert Bilang für die ausführliche Führung durch den Colbitzer Museumshof. Sie setzten nun ihre Wanderung fort.

"Gestartet sind wir heute früh nach einem herzhaften Schluck Glühwein im Colbitzer Heide-Camp", berichtete Hartmut Fresia, "jetzt wollen wir noch durch das schöne Heidedorf Colbitz wandern." Danach gehe es durch die waldreiche Colbitzer Umgebung zum "Haus Hubertus", wo eine längere Rast vorgesehen sei, bevor es zurück zum Heide-Camp gehe, verriet Fresia.