Barleben. Es ist zu einer guten Tradition geworden, dass Bürgermeister und Kommunalpolitiker zum Jahresbeginn in Barleben ein Event veranstalten, bei dem gemeinsam mit Freunden und Gästen gekocht wird. Und der Erlös des Vier-Gänge-Menüs wird einem gemeinnützigen Zweck zugeführt. In der Vergangenheit wurden so Projekte in Magdeburg, der Niederen Börde und Barleben unterstützt. Gekocht wird übrigens in fünf Teams am Freitag, dem 4. Februar, in der Sekundarschule. Pünktlich ab 14 Uhr werden hier die Kochplatten erhitzt.

Der große Aufwand – bei der inzwischen vierten Auflage – zahlt sich nicht nur für die Köche und ihre Teams aus. Im vergangenen Jahr kamen bei der Veranstaltung 1245,45 Euro für die Sanierung des Schäfertors zusammen. 2009 waren es exakt 1376 Euro, die Manfred Stieger, 1. Vorsitzender des Fördervereins Bau und Kultur, für die Sanierung der Dachkonstruktion der Kirche Sankt und Peter in Barleben erhielt. Die nunmehr vierte Spendensumme (und ihr glücklicher Empfänger) wird am Freitag nach getaner Arbeit (und wenn alles schön aufgegessen ist) bekannt gegeben.

Gekocht wird in der modernen Hauswirtschaftsküche der Sekundarschule. Exakt vier Stunden haben die fünf Teams, jedes zeichnet für einen Gang verantwortlich, für das Menü Zeit. In der Verantwortung stehen die Teamleiter Erika Tholotowsky (Gemeinde Niedere Börde), Franz-Ulrich Keindorff (Barleben) Monika Kukuk (Sekundarschule Barleben) Thomas Schmette (Elbe-Heide) und Frank Wichmann (WWAZ). Ab 18 Uhr wird dann "aufgetafelt". "Als Hauptgericht, das sei verraten, gibt es Straußenfilet in Wacholdersauce und Süßkartoffelpüree mit karamellisierten Mandelblättchen und gedünsteten Kirschtomaten", war von Jörg Meseberg, stellvertretender Bürgermeister, zu erfahren bei dem die organisatorischen Fäden zusammenlaufen.