Ebendorf (kl). Auch wenn die Feierlichkeiten längst verhallt sind, die SG Eintracht Ebendorf ist weiter in aller Munde. "Dies kann nur gut sein, denn 60 Jahre sind kein Pappenstiel", weiß Jürgen Beyer, langjähriger Vorsitzender des Vereins. Er selbst hat eine außergewöhnliche Geschichte "ausgegraben": Als 1951 der Verein gegründet wurde, so erzählt man sich, soll einer der beiden Schimka-Brüder das Wappen der SG Eintracht in Holz geschnitzt haben.

Nachdem 1960 der Verein Eintracht zu einem Traktor "mutierte", hatte das hölzerne Logo plötzlich ausgedient. Bis 1990, als sich der Verein wieder seiner Wurzeln und der Holzarbeit erinnerte, den alten Namen annahm.

Nach einer weiteren regelrechten Odyssee hat das Vereinswappen endlich vor wenigen Tagen seinen angestammten Platz eingenommen. Jürgen Beyer, der es wieder "ausgegraben" und aufpoliert hat, überreichte es während der Sportgala dem amtierenden Vorsitzenden Jens Barthel.

Der seinerseits veranlasste jetzt, dass das Wappen in der Sporthalle neben dem Porträt des Namensgeber und langjährigen Vorsitzenden, Johannes Liebig, seinen endgültigen Platz gefunden hat.