Die marode Friedhofsmauer und den Parkplatz am Irxleber Friedhof will die Ortschaft sanieren. Darauf verständigte sich der Rat in seiner jüngsten Sitzung. Zur Finanzierung sollen Gelder aus der Vermögensvereinbarung mit dem WWAZ verwendet werden.

Irxleben. Seit Jahren klagen Irxleber Bürger wie auch die Ratsmitglieder über den Zustand des Parkplatzes am Friedhof und die östliche Friedhofsmauer. Bereits Anfang 2009 hatte die Volksstimme über konkrete Pläne des damals noch selbstständigen Irxleber Gemeinderates berichtet. Geändert hat sich nichts. Nach wie vor gleicht der Parkplatz bei Regen einer Seenlandschaft. Die Friedhofsmauer neigt sich bedrohlich. Gehapert hatte es am Geld. Zudem war die Gemeinde mit dem millionenschweren Kita-Ersatz-Neubau beschäftigt. Alle Anstrengungen wurden auf dieses Groß-Projekt konzentriert.

Mit den Erlösen aus der WWAZ-Vermögensvereinbarung (Volksstimme berichtete) erwartet die Ortschaft Irxleben nun erhebliche Gelder, die auch in die Sanierung von Parkplatz und Friedhofsmauer fließen sollen. Außerdem sei an der Mauer wegen der Gefährdung der öffentlichen Sicherheit Gefahr im Verzug. Darüber berichtete Ortsbürger- meister Thomas Schultze auf Nachfrage der Volksstimme.

Schultze unterstrich: "Am Parkplatz wollen wir endlich Nägel mit Köpfen machen. Das heißt: Wir wollen hier nicht mehr mit einer Schotterdecke reparieren, sondern den Parkplatz grundhaft ausbauen, sei es mit Pflastersteinen oder mit Asphalt. Wir haben das Bauamt der Gemeinde beauftragt, einige Varianten mit konkreten Kostenschätzungen und eventuell auch mit Fördermöglichkeiten zu erarbeiten. Dann wollen wir weiter beraten."

Geplant ist außerdem, den Parkplatz zu vergrößern. "Hinter dem Holzflechtzaun am Parkplatz befindet sich das Steinlager der Gemeindearbeiter. Dort soll aufgeräumt und der Parkplatz drei, vier Meter in Richtung dieses Geländes erweitert werden."

Zum Thema Friedhofsmauer erklärte der Irxleber Ortsbürgermeister: "Während vor Jahren bereits die südliche und westliche Begrenzung des Friedhofs und später auch die Nordseite hergerichtet wurden, hat sich an der östlichen Seite seit Jahren nichts getan. Hier muss jetzt endlich etwas geschehen. Wir wollen, wenn es denn geht, das historische Aussehen der Mauer an der Eingangsseite des Friedhofs erhalten und sie dauerhaft sanieren."

 

Bilder