Der Tag der Sachsen wird in diesem Jahr am ersten Wochenende im September in der Lessingstadt Kamenz begangen. Eine Woche später wird es am Bärwalder See (geflutetes Tagebaurestloch) in Barlebens Oberlausitzer Partnerregion ein Licht-Klang-Festival geben, wohin Kulturgruppen der Gemeinde abgeordnet werden sollen.

Barleben. Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff traf sich am Mittwoch vergangener Woche mit Kulturgruppen der Gemeinde, um Ideen für das Lichtklangfestival "Transnaturale" vom 9. bis 11. September in der Oberlausitzer Partnerregion zu entwickeln. Bei Keindorff liegt eine Einladung des Boxbergers Bürgermeisters Roland Trunsch vor, die dieser bei seinem letzten Besuch in Barleben im Januar überbracht hat.

Boxberg im östlichsten Teil des Freistaates Sachsen im Landkreis Görlitz ist wie Barleben Mitglied im Partnerschaftsverein IDOL. Es ist beabsichtigt, dass die beiden Kommunen ein gemeinsames Programm zum diesjährigen Lichtklangfest gestalten. Erste Vorschläge, wie sich die Gemeinde Barleben dort präsentieren kann, kamen am Mittwoch schnell auf den Tisch. Rebecca Schulz vom OK-Live-Ensembles war sofort von der geplanten Entsendung von Kulturgruppen angetan. Sie schlug vor, sowohl tänzerische als auch artistischen Darbietungen nach Boxberg an den Bärwalder See zu schicken. Die Moderation zwischen den Programmblöcken könnte das Ensemble selbst übernehmen.

Weitere Vorschläge gehen dahin, den Gemischten Chor "Concordia", die Hupfdohlen vom Kultur- und Sportverein Meitzendorf und die Tanzgruppe "50 plus" der Ortsgruppe Barleben der Volkssolidarität auf die Reise in den Landkreis Görlitz zu schicken. Für die Gemeinde Barleben stellt Franz-Ulrich Keindorff zufolge die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Boxberg eine interessante Möglichkeit dar, sich als attraktive und innovative Kommune in der Oberlausitz zu präsentieren. Immerhin werden zwischen 9. und 11. September mehrere Tausend Besucher zum Licht-Klang-Festival erwartet.