Auf ihrer Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag analysierten die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Sandbeiendorf ihre Tätigkeit im Jahr 2010. Wehrleiter Lothar Gromann trug den Bericht vor.

Sandbeiendorf. "Das Jahr 2010 war für uns als Ortsfeuerwehr ein gutes Jahr, denn in unserem Verantwortungsbereich gab es keinen Einsatz. Das spricht für die gute vorbeugende Brandschutzarbeit", betonte Lothar Gromann. Die Sandbeiendorfer Wehr wurde lediglich zur Unterstützung bei einem Brand im benachbarten Uchtdorf angefordert. Dort brannte ein Lagerhalle.

Kameraden mit gutem Ausbildungsstand

Der Wehrleiter hob besonders den guten Ausbildungsstand der 21 aktiven Sandbeiendorfer Feuerwehrleute, darunter sechs Frauen, hervor. "Alle Kameraden haben den Grundlehrgang absolviert. Darüber hinaus haben wir 13 ausgebildete Sprechfunker, sieben Atemschutzgeräteträger, sechs Truppführer, fünf Maschinisten sowie drei Kameraden mit technischer Hilfeausbildung." In den leitenden Funktionen gibt es drei Gruppenführer, drei Jugendwarte sowie zwei Kameraden, die zum Leiter einer Feuerwehr ausgebildet sind.

Lothar Gromann würdigte in seinem Bericht auch die gute Nachwuchsarbeit. Die derzeit fünf Mädchen in der Jugendwehr absolvierten im vergangenen Jahr ein umfangreiches Pensum. Dazu gehörten unter anderem ein 24-Stunden-Dienst, die Teilnahme am Kreisausscheid der Jugendwehren oder am Feuerwehr-Jugendlager in Güntersberge. Drei Mädchen erfüllten die Bedingungen für die Jugendflamme I.

Bürgermeister Sigurd Heimann bedankte sich bei den Feuerwehrleuten für die gezeigte Einsatzbereitschaft. "Die Leistung der Feuerwehr ist bei mir immer sehr hoch angebunden", betonte er und übergab für den gemütlichen Teil der Jahreshauptversammlung eine Flasche "Frostschutzmittel". Die Gemeinde hatte außerdem dafür gesorgt, dass vor der Versammlung der Schulungsraum einen frischen Farbanstrich bekam.

Auch Verbandsgemeindewehrleiter Egbert Fitsch freute sich über die "Null-Einsatz-Statistik" der Sandbeiendorfer Feuerwehrleute. Er berichtete, dass die Einführung der neuen Digitaltechnik voraussichtlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen werde und, dass die Verbandsgemeinde erneut ein Unternehmen mit der Risiko-analyse beauftragt habe. Für die Nachwuchsfeuerwehrleute hatte er eine gute Nachricht parat. "Die Verbandsgemeinde plant für dieses Jahr ein Jugendlager der Elbe-Heide-Nachwuchswehren." Dieses Lager soll künftig im Wechsel mit dem alle zwei Jahre stattfindenden Kreis-Jugendlager angeboten werden.