Jersleben. Das Dokument sei geprägt sei von "wohltuender Souveränität", meinte Gerhard Schmidt. Der CDU-Abgeordnete gehörte zu den 17 Ratsmitgliedern, die in der Vorwoche in Jersleben dem Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes Wohnungs- und Gebäudeverwaltung der Gemeinde Niedere Börde für das laufende Jahr ihre Zustimmung gaben. Der Eigenbetrieb ist zur Erfüllung der ihm übertragenen Aufgaben verpflichtet, jährlich ein ausgeglichenes Zahlenwerk vorzulegen. Im neuen Wirtschaftsplan wird mit einem positiven Jahresergebnis in Höhe von 90 100 Euro gerechnet. Der Eigenbetrieb bewirtschaftet 264 gemeindeeigene Wohnungen und fünf Gewerbeeinheiten. Das ist eine geringfügige Veränderung zum Vorjahr. Sie resultiert aus dem Umbau der ehemaligen Arztpraxis in Vahldorf zu einer Wohnung. Fünf Wohnungen stehen insgesamt leer. Sie sollen wieder vermietet werden. Mit 90 an der Zahl stehen für den Ortsteil Groß Ammensleben gegenwärtig noch die meisten kommunalen Wohneinheiten zu Buche. Allerdings sind in allen drei Eingängen der Magdeburger Straße 14 die Wohnungen leergezogen. Das Gebäude wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Im Ortsteil Vahldorf verwalten Eigenbetriebsleiterin Gerlinde Krauß und ihre drei Mitstreiter lediglich noch drei kommunale Wohnungen. Die Aufwendungen für das neue Jahr sind mit 923 800 Euro angesetzt, die Erträge mit 1 013 900 Euro, daraus ergibt sich ein rechnerischer Jahresgewinn von 90 100 Euro. Dieser Betrag ist im Vermögensplan des Eigenbetriebes als Einnahme ausgewiesen. Weitere Einnahmen resultieren unter anderem aus dem Verkauf des Grundstückes Neuer Hof 1-3 im Ortsteil Dahlenwarsleben. Der Eigenbetrieb Wohnungs- und Gebäudeverwaltung der Gemeinde Niedere Börde will im neuen Kalenderjahr 254 000 Euro für Investitionen ausgeben. Allein 75 000 Euro soll die Dachsanierung an den Objekten Glüsiger Weg 7a im Ortsteil Gutenswegen sowie Plankener Straße 12 a bis b im Ortsteil Meseberg kosten.

Im Ortsteil Groß Ammensleben sind die Neugestaltung der Hoffläche und des Eingangsbereiches zum Ärztehaus in der Bahnhofstraße geplant sowie der schon erwähnte Abriss des Wohngebäudes in der Magdeburger Straße. Für beide Maßnahmen ist der Antrag auf Förderung gestellt. "Mit den Vorhaben soll gewährleistet werden, dass einerseits die Daseinsfürsorge für Patienten weiter ausgebaut, andererseits in der Gemeinde altersgerechter Wohnraum geschaffen wird", so Eigenbetriebsleiterin Gerlinde Krauß. Die Nachfrage nach Wohnungen von diesem Zuschnitt sei vorhanden.