Barleben (kd). Yves Bloege stellt heute im Familienzentrum der Lokalen Initiative Barleben die Ergebnisse eines NABU-Projektes vor. Er beginnt mit seinem Vortrag um 19 Uhr. Das Projekt wurde im Vorjahr mit finanzieller Unterstützung des Landkreises Börde und des NABU-Landesverbandes realisiert.

In seinem Rahmen wurden umfangreiche Daten von den Bienenfressern gewonnen, die in der alten Meitzendorfer Kiesgrube brüteten. Bei der Erfassung der Daten wurde Yves Bloege von einer Studentin der Fachhochschule Anhalt (Fachrichtung Naturschutz/Landschaftsplanung) und Karl Uhlenhaut, einem erfahrenen Ornithologen und Vogelberinger, sowie weiteren Helfern unterstützt.

Ein wesentliches Ziel des Projektes bestand darin, den Anteil der Honigbienen an der Nahrung der brütenden Bienenfresser zu ermitteln. Dann galt es herauszufinden, welchen Einfluss die damit verbundenen Verluste an Honigbienen auf die Bienenvölker in der unmittelbaren Umgebung (Meitzendorf, Elbeu, Barleben, Wolmirstedt) haben. Dabei ging es nicht nur um den Honigertrag der Imker, sondern auch darum, wie gesund und stabil Bienenvölker die Winterruhe beginnen können.

Der Anlass für das Projekt war die Beschwerde eines Imkers aus Meitzendorf über die Aktivitäten des NABU zur Förderung des Bienenfressers. Der Mann hatte 2009 nach eigenen Angaben massive Verluste an seinen Bienenvölkern durch den Bienenfresser erlitten.