Meitzendorf (psk/saf). Zur Jahreshauptversammlung trafen sich am Sonnabend die Kameraden der Meitzendorfer Feuerwehr. Geladen waren auch deren Partnerinnen sowie die Ortswehrleiter Barleben und Ebendorf, der Gemeindewehrleiter und Vertreter der Gemeinde. Ortswehrleiter Lars Bode konnte im Rückblick auf 2010 eine erfolgreiche Arbeit der 28 aktiven Meitzendorfer Kameraden bilanzieren.

Im vergangenen Jahr rückte die Ortswehr 26-mal aus. Darunter fallen elf Brandeinsätze, sieben technische Hilfeleistungseinsätze und acht Fehlalarme, welche teilweise auch mit der Unterstützung der Ortswehren der Gemeinde Barleben abgearbeitet wurden. Tief in die Erinnerung hat sich dabei der gewaltige Brand der Gaststätte "Darrkrug" eingeprägt. Insgesamt waren die Kameraden 413 Stunden im Einsatz, mehr als dreimal soviel wie im Jahr zuvor.

Großes Augenmerk wurde auch bei der Ortsfeuerwehr in Meitzendorf auf die Qualifikation gelegt, 144 Lehrgänge wurden belegt, 14 Ausbildungen erfolgreich gemeistert. Zum Beispiel vier Atemschutzgeräteträgerlehrgänge, zwei Sprechfunkerlehrgänge oder ein Trupp- sowie Zugführerlehrgang. Positiv ins Gewicht fiel auch, dass im vergangenen Jahr besonders in Dienstkleidung sowie Schutzausrüstung investiert wurde. Zu den Anschaffungen zählen unter anderem fünf digitale Funkmeldeempfänger, fünf Rettungsmesser sowie persönliche Schutzausrüstungen und ein medizinischer Feuerwehrrucksack.

Lars Bode erinnerte aber auch daran, dass die Feuerwehr in Meitzendorf eine tragende Säule aller Veranstaltungen ist. Vom Brauchtumsfeuer über Maibaumaufstellen und Tag der Generationen bis zur aktiven Teilnahme am Heimat- und Scheunenfest sowie dem Fest der Vereine waren die Kameraden am Ball.

Für die aktive Arbeit dankte Jens Sonnabend, Leiter des Bau- und Serviceamtes der Gemeinde, den Kameraden der Ortswehr und ihren Angehörigen. Auf der Basis einer Risikoanalyse und eines Brandschutzbedarfsplanes wird – so Jens Sonnabend – auch künftig die Ausrüstung der Ortsfeuerwehren in der Gemeinde oberste Priorität genießen.

Im Anschluss berichtete Jugendwart Markus Drost über die Geschehnisse. Vom traditionellen Kegeln, wo es erstmals einen Wanderpokal gab, über das Fest der Generationen, dem Orientierungsmarsch in Barleben oder dem Seifenkistenrennen in Magdeburg-Diesdorf, zählten wohl das Zeltlager des Landkreises Börde mit 1000 Jugendlichen sowie der Berufsfeuerwehrtag und die Wasserspiele zu den Höhepunkten neben der wöchentlichen Ausbildung.

Abschließend berichtete Gemeindejugendwart Bernd Heuer, zugleich Kinderfeuerwehrwart, von den Aktivitäten der Brandfüchse. Dazu zählten der Besuch eines Rettungswagens, die Besichtigung der Polizeistation Nord-West in Magdeburg Olvenstedt sowie Auftritte beim Heimat- und Scheunenfest und dem Fest der Vereine. Zum Jahresabschluss fand ein Weihnachtsbasteln sowie ein Besuch in der Spielewelt statt. Leider verlies nach Unstimmigkeiten mit einem Teil der Wehrleitung Corinna Schreiber als Betreuerin die Brandfüchse – ihr großes Engagement würdigten die Kameraden mit lautem Applaus. Zurzeit betreuen Gabi Sand und Bernd Heuer die Kinder.