Von Klaus Dalichow

Barleben. Hochstehendes Grundwasser macht im Ortsteil Ebendorf mehr als 100 Haushalten zu schaffen. In Kellern kam es zu Flutungen. Dadurch muss abgepumpt werden. Auf Antrag von Wilma Wischeropp (Fraktion Freie Wähler) nimmt der Gemeinderat das Thema in seine Tagesordnung auf. Auch die Feuchtigkeit in den Kellerräumlichkeiten der Ebendorfer Kita entwickelte sich zu einem Dauerbrenner. Hier Abhilfe zu schaffen, kostete die Kommune schon viel Geld. Inzwischen wird davon ausgegangen, dass man nur mit einem Neubau aus der Bredouille kommt. Über den aktuellen Sachstand soll heute im Gemeinderat informiert werden. Im Mai vorigen Jahres hatte Dauerregen den Keller der Kita knöcheltief unter Wasser gesetzt. Die Gesundheitsbehörde sperrte die Räume wegen der Feuchte. Pilzbefall machte sich bereit. Inzwischen musste der komplette Garderobenbereich für die 96 Kinder in Mietcontainer in das Außengelände verlagert werden.

Der Gemeinderat hat heute (Sitzungsbeginn im kommunalen Gebäude Breiteweg 50 ist 18.30 Uhr) außerdem die Entwurfsplanung für den Neubau der zweiten Dreifeld-Sporthalle und ihre funktionelle Anbindung an die bestehende Dreifachhalle zu bestätigen. Er beschließt die Umgestaltung des kommunalen Friedhofes im Ortsteil Meitzendorf in drei Jahresscheiben. Auf der Tagesordnung auch die Förderung von Sanierungsmaßnahmen zum Erhalt der Kirche Sankt Peter und Paul im Ortsteil Barleben. Die Mitglieder des höchsten Verwaltungsorgans nehmen den aktuellen Sachstand zur Förderung des LIBa e. V. durch die Gemeinde zur Kenntnis. Die Vereinsvorsitzende Evelyn Brämer hat diesbezüglich einen offenen Brief an die Gemeinderäte gerichtet. Der Lokalen Initiative bereitet es große Sorge, wie es nach dem 31. März mit ihrem Familienzentrum weitergeht, heißt es darin. Seit Auslaufen der Bundesförderung Ende vorigen Jahres erlässt die Kommune dem Verein die Zahlung der Miete inklusive Nebenkosten (Heizung, Wasser, Strom) für die Räumlichkeiten. Die Betriebskostenanteile in Höhe von zirka 200 Euro monatlich trägt er selbst. Ab April wäre für die Nutzung des Familienzentrums laut neuem Pachtvertrag eine Miete inklusive Nebenkosten in Höhe von rund 1 400 Euro monatlich fällig, wenn die gemeindlichen Gremien nicht im Vorfeld einer weiteren Erstattung der Kosten zustimmen. Evelyn Brämer an die Gemeinderäte: "Da wir keine Förderung erhalten, wären diese Zahlungsverpflichtungen das endgültige Aus für das Familienzentrum einschließlich aller Angebote."