Groß Ammensleben (kd). Erika Tholotowsky heißt die alte und neue hauptamtliche Bürgermeisterin der Einheitsgemeinde Niedere Börde. Die 52-Jährige bekam bei der Stichwahl am gestrigen Sonntag exakt 1400 Stimmen und damit 66,8 Prozent. Auf Mitbewerber Dr. Rüdiger Pfeiffer entfielen 695 Stimmen (33,2 Prozent).

An der Wahl beteiligten sich 2099 der 6231 wahlberechtigten Bürger in den acht Mitgliedsortschaften der Gemeinde. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 33,7 Prozent. Die Stichwahl hatte sich notwendig gemacht, weil beim ersten Wahlgang am 20. März keiner der fünf Kandidaten die absolute Mehrheit bekommen hatte. Tholotowsky lag nach dem ersten Wahlgang mit 1748 Stimmen (48,5 Prozent) vorn. Für Pfeiffer, den promovierten Musikwissenschaftler, hatten 560 Bürger (15,6 Prozent) gestimmt. In einer ersten Stellungnahme gegenüber der Volksstimme zeigte sich die parteilose Wahlsiegerin erfreut über die für eine Stichwahl hohe Wahlbeteiligung. "Ich denke, das ist ein Dank für die solide Arbeit der Verwaltung seit 2004. Wir haben uns immer erreichbare Ziele gesteckt", meinte sie. Die Diplom-Agraringenieurin begann ihre Laufbahn in der Kommunalpolitik 1994 als ehrenamtliche Bürgermeisterin der damals noch eigenständigen Gemeinde Groß Ammensleben. Sie ist verheiratet und hat zwei Söhne.