Barleben (kd). Am 19. April richtet der Rotkreuz-Ortsverein Barleben den zweiten Blutspendetermin in diesem Jahr aus. 45 Personen wurden bei der ersten Blutspende zur Ader gelassen.

Vor Jahresfrist waren es in der Aula der neuen Sekundarschule noch 58 Spendewillige. Als Achtungserfolg verbuchten Barlebens Rotkreuz-Helfer das aber zu Beginn neuen Jahres nicht. Im Speckgürtel der Landeshauptstadt ist ein allgemeiner Rückgang der Spendenfreudigkeit zu verzeichnen. Und das, obwohl der Ortsverein vor geraumer Zeit den Termin der Blutspende bis 20 Uhr verlängert hat und Berufspendler von außerhalb sowie Personen, die in den Behörden arbeiten, dadurch bessere Chancen haben, zum Aderlass zu kommen.

Gerade deshalb sprach der Ortsverein Menschen, die sich regelmäßig uneigennützig und unentgeltlich 500 Milliliter roten Lebenssaft abzapfen lassen, Ende Februar bei Imbiss und Umtrunk ein kleines Dankeschön aus. Übrigens wissen erfahrene Spender, dass eine Blutspende stets eine kleine Gesundheitskontrolle ist. Das Blut wird nach der Entnahme im Labor untersucht. Sollten dabei auffällige Befunde auftreten, wird der Spender umgehend informiert.