Meitzendorf. Mit roten oder grünen Fähnchen wurde dem Gast im Naherholungszentrum Jersleber See eine Zeit lang signalisiert, ob Badeaufsicht vorhanden ist oder nicht. Eine fest zugesicherte Bewachung durch Rettungsschwimmer im abgegrenzten Badebereich erfolgte nur auf Abforderung und gegen Auslagenerstattung. Das ist seit dem Vorjahr Geschichte. Die Sicherstellung des Badebetriebes sowie die Versorgung mit Erster Hilfe bei Bade- und Schwimmunfällen fällt auch in diesem Jahr der Wasserwacht Magdeburg zu (übrigens im Einvernehmen mit der Unterorganisation des Roten Kreuzes im hiesigen Kreisgebiet). Schließlich sind ein see-eigenes Boot, Funkgeräte und anderes Equipment für den Einsatzfall vorhanden. Die Zusammenarbeit zwischen dem Naherholungszentrum und der Wasserwacht funktionierte bis 2007 sehr gut. Dann gab es neue Leitungsstrukturen am See, und der gemeinnützige Verein unter dem Dach des Roten Kreuzes widmete sich anderen Aufgaben.