Glindenberg (cl). Die Wettkampfgruppe vom Glindenberger Anglerverein "Frühauf" hatte am Gründonnerstag die Ruten zur Seite gelegt und stattdessen das Werkzeug eingepackt. Hat es doch in der Elbgemeinde schon Tradition, dass die Petrijünger jährlich einen Arbeits- und Aufräum-einsatz für den Forst durchführen. "Wir haben zwar viele Gewässer gepachtet, aber um dorthin zu gelangen, müssen wir über Flächen, die dem Forst gehören", zeigt Gerd Dietrich die Abhängigkeiten zwischen Pächtern von Landflächen und Gewässern auf.

In Glindenberg sei das Verhältnis mit den zuständigen Oberförstern seit Jahrzehnten sehr gut, erklärt der Leiter der Wettkampfgruppe. Keine Frage, dass er mit seinen Männern zur Stelle ist, wenn es darum geht, beispielsweise Hochwasserschäden in der Flur zu reparieren. Am Donnerstag kümmerten sich die Angler um einen gut 500 Meter langen Zaun, der durch das Schwemmgut des diesjährigen Hochwassers zu Boden gerissen und teilweise ganz zerstört worden war. "Den Zaun braucht es aber, um die Flächen vor Rehen und Wildschweinen zu schützen", so Dietrich.

Nach dem Arbeitseinsatz ließen es die fleißigen Männer etwas ruhiger angehen – und den Abend bei ihrem Gruppenleiter mit einem Feierabendbier gemütlich ausklingen.