Glindenberg (kkl). Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, der hat es längst gemerkt: Die "Waldfüchse" nehmen von Jahr zu Jahr stetig zu. Doch keine Bange, es sind keine Tiere: Als "Waldfuchs" zeichnen nämlich Forst und Umweltfachleute Vorschulkinder nach einem überaus anspruchsvollen Naturbildungsprogramm aus.

Aber das wissen die "Elbstrolche" der gleichnamigen Kita in Glindenberg. Denn hier wächst bereits die dritte (oder gar vierte) Generation der sogenannten "Waldfüchse" heran.

Holger Peine, Revierförster des Reviers Colbitz, zu dem auch der Glindenberger Wald gehört und der die Kinder betreut, ist angetan von der Arbeit in der Kita: "Die Mädchen und Jungen in der Einrichtung wachsen naturverbunden auf. Da stehen wir als Fachkräfte ganz besonders in der Pflicht." Was der Fachmann damit zum Ausdruck bringt – wenn sie die Kinder besuchen, dann bestens vorbereitet und mit vielfältigen Ideen. Auch anlässlich des Tages des Baumes, der stets am 25. April begangen wird. So wächst jetzt eine Elsbeere auf dem Spielplatz der Kita, die von den Kindern zuvor selbst eingepflanzt wurde. Die 18 künftigen "Waldfüchse" taten dies nach gründlicher "Einweisung". Jeder von ihnen weiß jetzt, dass es sich dabei um den Baum des Jahres handelt. Revierförster Peine brachte nicht nur den Baum mit, sondern gleich noch Material für 20 Nistkästen. Die die Vorschulkinder dann anschließend gemeinsam mit Forstwirt Holger Renger fertigten.