Sandbeiendorf. Der Brauch, dass in Sandbeiendorf ein Maibaum aufgestellt wird, geht bis in die 20er-Jahre zurück. Schon damals hat man gern dieses Ereignis gefeiert. Daran erinnerten sich auch die Mitglieder des Heimatvereins nach dessen Gründung und knüpften an die Traditionen an. Inzwischen konnte am Sonnabend bereits zum vierten Mal der Maibaum aufgerichtet werden.

Doch die Sandbeiendorfer kamen nicht erst um 18 Uhr, als die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr den Maibaum vor dem Dorfgemeinschaftshaus aufstellten und die Kinder unter seiner Krone sangen. Bereits zwei Stunden vorher fanden sie sich auf dem Gelände an der Feuerwehr ein, um sich von den Mitgliedern des Heimatvereins und der Feuerwehr mit heißen und kalten Getränken sowie selbst gebackenem Kuchen verwöhnen zu lassen. Zahlreiche Frauen hatten sich im Vorfeld in der Küche kreativ gezeigt und leckere Kuchen gezaubert.

Die Sandbeiendorfer Blaskapelle mischte sich unter das Volk und spielte auf – so wie es eben auch schon seit Jahren Tradition ist. Das ließen sich die Sandbeiendorfer gefallen und feierten bis in den Abend.