Wolmirstedt. Für viele ist das Bodelschwingh-Haus nur ein Ort, wo Behinderte leben, doch es steckt noch viel mehr dahinter, denn das Bodelschwingh-Haus ist eine Stiftung, an der Menschen mit und ohne Behinderung wohnen, leben, arbeiten und lernen. Sie hat viele Stützpunkte, wie zum Beispiel Kitas oder Fachschulen.

Die Werkstatt für behinderte Menschen ist eine Einrichtung zur Eingliederung von Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben.

Menschen mit Behinderung haben einen Anspruch auf Arbeit und wollen ihre Fähigkeiten erfolgreich einbringen. Sie arbeiten dort wie in einem Betrieb, aber mit einigen Unterschieden. Denn sie haben weniger Druck und mehr Pausen als andere. Die Menschen arbeiten in verschiedenen Bereichen, wie zum Beispiel der Berufsbildung, Logistik oder Elektrobau.

Das Bodelschwingh-Haus Wolmirstedt hilft Menschen, die Unterstützung brauchen und bietet ihnen ein Zuhause. Mittlerweile können etwa 200 Menschen mit geistigen und/oder körperlichen Behinderungen in den verschiedenen Wohnformen betreut werden.

Das Tageszentrum ermöglicht Teilhabe, denn was man kann, zählt. Menschen mit schweren Behinderungen sind auf Hilfe und Begleitung angewiesen, denn sie können ihre Fähigkeiten fast nie einsetzen. Dennoch haben sie ein Recht auf Eingliederung in die Gesellschaft.

Kinder sind unsere Zukunft. Ihnen gehört die Welt. Das sehen nicht nur wir so. Aus diesem Grund betreut die Stiftung mehrere Kitas, die sich in Wolmirstedt und Umgebung befinden.

Das Bodelschwingh-Haus kümmert sich auch um die Bildung und Fortbildung der Menschen. Deshalb ist die Stiftung auch für einige Fachschulen verantwortlich. Sie findet, dass soziale Berufe Zukunft haben, denn da steht der Mensch im Mittelpunkt.

Ich hoffe, dass ihr jetzt anders über die Stiftung denkt, denn das Bodelschwingh-Haus ist nicht nur ein Ort, wo Behinderte leben. Es steckt noch viel mehr dahinter.