Barleben (kda). Der Wirtschaftsstandort Barleben ist mit fast 830 Ansiedlungen ein besonders attraktiver. Die Nähe zur Landeshauptstadt und zu zwei Autobahnen sind Barlebens begünstigende Standortfaktoren, genauso wie ein niedriger Hebesatz für die Gewerbesteuer. Und in Barleben wird eine unternehmerfreundliche Politik betrieben. Ausdruck dafür ist zum Beispiel das 2005 vom Bürgermeister ins Leben gerufene Unternehmerfrühstück. Ende April fand das inzwischen 24. Treffen ansässiger Firmeninhaber mit dem ersten Mann der Gemeinde statt. Einhellige Meinung: Dort gibt es nicht nur Kaffee und Brötchen. Die Veranstaltung bietet Gespräche und Kontakte, die branchenübergreifend in dieser Form sonst selten sind. Für Sven Fricke ist auch das jährliche Frühlingsfest im Garten der Gemeindeverwaltung ein "Baustein der Wirtschaftsförderung". Es erlebte vorgestern – angereichert durch Ausführungen von Ulf Meyer, Bereichsleiter Firmenkunden der Kreissparkase Börde – seine vierte Auflage. Fricke leitet das Unternehmerbüro der Gemeinde. Mit dessen Installierung im Dezember vor vier Jahren wurde nach dem Unternehmerfrühstück der zweite Schritt in Sachen Kontaktpflege zu ansässigen und ansiedlungswilligen Firmen getan. Anfänglich aus ein, später zwei Köpfen bestehend, ist das Büro zwischenzeitlich auf sieben Mitarbeiter angewachsen.