Barleben. Barleben und das ostfriesische Wittmund verbindet seit den 90er Jahren eine Partnerschaft auf kommunaler Ebene. Gerade in den letzten Zeit wird die Zusammengehörigkeit wieder intensiv gepflegt. Ausdruck dafür sind regelmäßige Besuche der jeweiligen Gemeindevertreter. Jüngst folgte eine Barleber Delegation der Einladung des Wittmunder Bürgermeisters Rolf Claußen. Der Anlass: Die mitteldeutsche Großgemeinde präsentierte sich auf der Gewerbeschau in der norddeutschen Kreisstadt. Auf einem Gemeinschaftsstand mit Wittmund informierte Barleben die zahlreichen Besucher der Messe über seine touristischen Sehenswürdigkeiten und seine Wirtschaftsstärke. Auch der Heimatverein Barleben präsentierte sich gemeinsam mit dem Heimatverein Wittmund auf einem Messestand. "Diese Aktivitäten im Rahmen der kommunalen Partnerschaft wurden sowohl von den Messebesuchern als auch von den rekordverdächtigen 150 Ausstellern durchweg positiv bewertet", informiert Thomas Zaschke, in der Gemeinde Barleben verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit.

Bürgermeister Claußen würdigte die langjährigen Beziehungen zwischen Barleben und Wittmund. Er begrüßte seinen Amtskollegen Franz-Ulrich Keindorff an der Spitze der Barleber Abordnung. Beide unternahmen zusammen mit dem Schirmherren der Gewerbeschau, dem niedersächsischen Landtagspräsidenten Hermann Dinkla, einen Rundgang über die Messe. Dabei machten die Politiker auch Halt am Barleber Informationsstand und nahmen sich Zeit für Gespräche.

Die Wittmunder Gewerbeschau fand zum vierten Mal statt. Wie auch die Ostfalentage in Barleben werden sie alle zwei Jahre veranstaltet. Die Ostfalentage erhalten am kommenden Wochenende (28. und 29. Mai) eine neuerliche Auflage. Auf einem der über hundert Ausstellerstände sind dann auch Vertreter aus der Partnerstadt Wittmund zu finden.