Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Historie zur 950-Jahr-Feier haben in ihrer Beratung in der Vorwoche den Entwürfen von Hennry Hass für die Gedenkmünzen zugestimmt, die anlässlich des Jubiläums gefertigt werden sollen.

Barleben. Die Vorderseite ziert das Ortswappen, kreisförmig darum die alten Ortsnamen Partunlep und Bardenleue sowie Barleben, unterbrochen durch kleine Rosetten. Auf der Rückseite wird die ortsbildprägende Villa Brandt verewigt. Vorgesehen sind zweierlei Sonderprägungen der Gedenkmünze. Die edlere Variante aus Feinsilber im Wert von 25 Euro pro Stück ist als Geschenk der Gemeinde für Ehrengäste und als Dankeschön für aktive Barleber reserviert. Eine zweite Münze aus nicht so hochwertigem Zweikomponentenmaterial mit gleichen Motiven wird es in einer wesentlich größeren Auflage geben. Zum Mittelaltermarkt am Festwochenende im Mai 2012 ist ein Schauprägen dieser Münzen mit einem Fallhammer vorgesehen. Die Münzen im Wert zwischen acht und zehn Euro und der Größe eines Zwei-Euro-Stücks können dann an Ort und Stelle käuflich erworben werden.

"Es gibt bereits zahlreiche Interessenten für die Münzen. Da die Finanzierung geklärt ist, kann jetzt die Bestellung erfolgen", informiert Hass. Bürgermeister und AG-Leiter Franz-Ulrich Keindorff bedankte sich beim Partnerschaftsverein IDOL, der die Gesamtverantwortung für das Projekt Gedenkmünzen übernommen hat.

Einigung gab es auch zu den Briefmarken, die in Zusammenarbeit mit der Biber-Post anlässlich des Jubiläums erscheinen sollen. Dazu hatten die ehrenamtlichen Historiker Vorschläge gemacht, die als Tischvorlage diskutiert wurde. Keindorff schlug vor, sich entsprechend des Anlasses ausschließlich auf historische Gebäude wie alte Poststation, Vierseitenhof Breiteweg 147 (Mittellandhalle), neues Gymnasium (vormaliges Elmo), Fachwerkhaus Breiteweg 50 (Heimatstube), Vierseitenhof Breiteweg 123 (Residenz "Sonnenhof") oder Gut Arnstedt (heutige Kita) zu beschränken. Diskutiert wurde über das vorgelegte Foto von der Kirche, das für die Briefmarke nochmal aus einer anderen Perspektive geschossen werden soll. Nicht berücksichtigt werden der Schmiedeplatz oder der sanierte Mittelabschnitt des Breiteweges. Keindorff: "Alles viel zu neu." Die Briefmarken im Wert von 45 Cent sollen so schnell wie möglich gedruckt werden, da der Heimatverein noch in diesem Jahr mit dem Verkauf beginnen soll. Den Erlös kann der Verein dann zur Mitfinanzierung seiner eigenen Projekte nutzen, wie der AG-Leiter vorschlug. Da es letztlich neben dem Werbeeffekt für die 950-Jahr-Feier auch um den Verkaufserlös geht, soll auf Vorschlag der Arbeitsgruppe über eine weitere Briefmarkenserie mit Ansichten von wichtigen Unternehmen der Gemeinde, wie beispielsweise IGZ oder Druckzentrum Volksstimme, nachgedacht werden.