Barleben (kda). Armin Bartz, Kreisvorsitzender der Kleingärtner, sowie der Bürgermeister der Einheitsgemeinde, Franz-Ulrich Keindorff, hatten alle Vorstände der Gartenvereine im Gemeindegebiet Barleben in das Vereinsheim an der Ebendorfer Straße gebeten. Fünf Vereine folgten der Einladung zu einem am Ende kons-truktiven Gespräch über die bauleitplangemäße Einordnung der Anlagen als Dauerkleingärten und Erholungsgrün, unabhängig vom Bodeneigentümer. Die Kleingartenanlagen in Ebendorf und Meitzendorf hatten leider keinen Vertreter entsandt. Auch die nicht im Kreisverband organisierten Kleingärtner fehlten. Armin Bartz brachte darüber seine Enttäuschung zum Ausdruck, denn nicht in jeder Kommune nimmt sich das Oberhaupt ausgiebig Zeit, Freud und Leid der Schrebergärtner anzuhören. Armin Bartz schätzte, dass im Gemeindegebiet der Leerstand von Parzellen überschaubar ist. Klaus Jung von der gastgebenden Sparte stellte einleitend seinen Verein als den größten des Kreisverbandes vor. 182 Parzellen werden hier bewirtschaftet. Nicht zufrieden ist Jung mit der Nutzung des Kinder-Kreativ-Gartens. Seine Sparte hält für Kita-Kinder und Grundschüler extra eine leerstehende Parzelle vor. Sie ist 625 Quadratmeter groß und soll Unterrichts- und Lernzwecken dienen. Jung appellierte auch an den NABU in Barleben, hier doch aktiver zu werden.

Einigkeit bestand darüber, zum Tag der Regionen wieder die öffentliche Auszeichnung von Kleingartenvereinen vorzunehmen. Der Inhalt der gemeinsamen Wettbewerbsvereinbarung werde fortgeschrieben, so Bartz.

Im zweiten Teil des Treffens wurde lange über die Vorbereitung der 950-Jahr-Feier Barleben diskutiert. Anregungen vermittelte ein Film von der 1000-Jahr-Feier Wolmirstedts vor zwei Jahren. Auf alle Fälle wollen sich die am Sonnabend anwesenden Kleingartenvereine die Chance, im Festumzug mitzuwirken, nicht entgehen lassen.