Der Countdown läuft. Noch knapp drei Wochen, dann steigt auf der Freilichtbühne auf der Schlossdomäne das 1. Fest der Volkskunst. Über den Stand der Vorbereitungen, aber auch über das zu erwartende Programm, sprach Karl-Heinz Klappoth mit Wolfgang Buschner, dem Vorsitzenden vom Schranke-Verein.

Volksstimme: Ist das 1. Fest der Volkskunst endgültig auf den Weg gebracht?

Wolfgang Buschner: Aus der heutigen Sicht kann ich dem zustimmen, denn die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Auch deshalb, weil die Arbeit auf vielen Schultern verteilt ist. Das soll heißen, inzwischen sind alle Verträge unter Dach und Fach, das Programm steht, die Freilichtbühne ist aufpoliert und das Wetter muss einfach mitspielen. Der 18. und 19. Juni können kommen!

Volksstimme: Was dürfen die Besucher von der Veranstaltung erwarten?

Buschner: Was der Name schon sagt, an zwei Tagen gutklassige Volkskunst. Und natürlich werden wir dem Nachwuchs erneut vor großem Publikum eine Chance geben. Jüngst hat eine Jury in der Gutenberg-Ganztagsschule bei einem Talenteshooting hoffnungsvolle Schüler gecastet, zehn von ihnen haben zum Volksfest ihren großen Auftritt. Es soll zumindest für die besten Drei nicht bei dem einen Auftritt bleiben. Sie werden noch einmal am 4. September bei Tag der Regionen zu erleben sein, wo zudem der Preis des Bürgermeisters der Stadt Wolmirstedt ausgelobt wird.

Volksstimme: Wer wird neben den Nachwuchskünstlern auf der Bühne stehen?

Buschner: Insgesamt werden 30 Gruppen und Einzelschaffende an den beiden Tagen ihre künstlerische Visitenkarte auf der Schlossdomäne abgeben. Sie kommen zum Gros aus dem Landkreis, aber auch Künstler aus Teltow, Magdeburg und Wunstorf werden dabei sein. Das heißt, die Zuschauer dürfen sich auf Bekanntes, wie das Ok-Live-Ensembles, den Gemischten Chor Wolmirstedt, die Zackelberger Musikanten oder die historische Ratssitzung, freuen.

Nun kann ich an dieser Stelle nicht alle aufzählen, aber Namen wie Trekebüdels Colbitz, die Heidetänzer aus Neuendorf oder die Tanzgruppe aus Beeendorf sollen zeigen, dass wir mit der Volkskunst voll in die regionale Breite gehen. Wenn ich dennoch Gruppen besonders hervorhebe, dann, weil wir gute Gastgeber sein wollen. Aber auch, weil die Tanzshow Kurrat aus Teltow eine absolute Spitzendarbietung ist. Und dann sind unbedingt die Wunstorfer Auetaler zu erwähnen, die schon zur 1000-Jahr-Feier der Stadt Wolmirstedt für Furore gesorgt haben und zum 1. Fest der Volkskunst das Abschlusskonzert zelebrieren werden.

Volksstimme: Was bekommen die Besucher geboten, die abseits der Bühne unterwegs sind?

Buschner: Ein anspruchsvolles Rahmenprogramm mit Infoständen und Verkaufsständen. Es gibt ein wenig Markt- atmosphäre. Im Schlossgarten sind an beiden Tagen die Kleinen bestens aufgehoben, wo zum Beispiel Katharina mit ihrer Kleintierschau und einem Streichelgehege warten wird. Die Hüpfburg soll natürlich auch nicht fehlen. Und das ist versprochen, für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt.

Volksstimme: Was passiert, wenn es an den Tagen regnet?

Buschner: Daran will ich heute noch gar nicht denken, aber wir sind vorbereitet. Das heißt, wir treffen uns am Donnerstag vor dem Fest und schauen uns die Wetterlage an. Notfalls ziehen wir kurzerhand in die Museumsscheune um. Denn dieses 1. Fest der Volkskunst haben sich die Wolmirstedter und ihre Gäste wahrlich verdient.