Die integrative Kindertagesstätte " Storchennest " wird aufpoliert. Im Rahmen des Konjunkturpakets II fließen Fördermittel in Höhe von 200 000 Euro, die dafür genutzt werden sollen, Fassade und Dach zu dämmen und zu sanieren. So sollen bis zu 30 Prozent der Energiekosten eingespart werden. Am 26. April beginnen die umfangreichen Arbeiten.

Wolmirstedt. Die integrative Kindertagesstätte " Storchennest " in der Gipfelstraße 18 sieht ziemlich trist aus. Und das liegt nicht allein an der nasskalten Jahreszeit. Der Zahn der Zeit hat hier ganze Arbeite leistet, blättern der Putz und die Farbe von der Fassade. " Das ist schon ein trauriger Fleck in der Umgebung ", sagt auch die Leiterin Ursula Kaiser-Haug. " Es ist aber nicht der einzige Grund, weshalb unbedingt etwas getan werden muss. Seit vier Jahren kämpfen wir als Einrichtung bereits darum, dass Dach und Fassade erneuert, aber vor allem gedämmt wird. Die Betriebskosten, die bis dato anfallen, sind schon gewaltig. Na, und dieser Winter schlägt sich in unseren Büchern besonders teuer nieder. "

Während der Winter hoffentlich bald Geschichte ist, ist es eine unumstrittene Tatsache, dass mit Hilfe des Konjunkturprogramms II der Kita nun geholfen werden kann. Wie Bauamtsleiterin Sabine Bednorz versicherte, werden für die Dach- und Fassadensanierung in der Gipfelstraße 18 insgesamt 238 000 Euro bereit gestellt, " davon fließen Fördermittel in Höhe von 200 000 Euro ".

Die vorbereitenden Arbeiten sind bereits im vollen Gange, war auf Nachfrage der Volksstimme von Dirk Baensch, Sachgebietsleiter Hochbau, zu erfahren " Wir befinden uns gegenwärtig in Vorbereitung der Ausschreibungsphase. Das heißt, es sind Leistungen im Bereich des Wärmedämmverbundsystems Fassade sowie Dachabdichtungsarbeiten und Dachklempnerarbeiten zu vergeben. " Wie der Fachmann erläuterte, handelt es bei dem Dach um eine Fläche von etwa 1400 Quadratmetern : " Im Zuge der Bauarbeiten wird hier eine neue Bitumdämmung aufgebracht. Neben den Energiekosten, die durch diesen Baustoff eingespart werden können, hat dieses Material eine lange Lebensdauer. " Das heißt, das Dach soll in den kommenden 30 Jahren halten.

Über die Lebenszeit der Fassade konnte der Sachgebietsleiter nichts Endgültiges sagen. Dafür aber, dass ein 20 Zentimeter starker Dämmstoff aufgebracht wird, der die Energiekosten entscheidend, der Fachmann spricht von 20 bis 30 Prozent, senken wird. Auf diese Dämmschicht wird ein so genanntes Armierungsgewebe aufgebracht, das den Putz halten soll.

Und hier ist dann die Kindereinrichtung gefragt. " Denn nicht irgendein Putz wird aufgetragen ", so Bauamtsleiterin Sabine Bednorz. " Den Farbton dürfen die Mädchen und Jungen selbst aussuchen. Während eines Farbprojektes entscheiden sie, wie ihre Kindereinrichtung einmal aussehen soll. "

Nicht irgendwann in der Zukunft, sondern noch im ersten Halbjahr. Wie der Sachgebietsleiter verriet, sollen die umfangreichen Arbeiten am 26. April beginnen und spätestens am 21. Juni beendet sein.