Hohenwarsleben. Die Fortführung der Sanierung des Sportlerheims steht nach dem Projekt " Landjugendzentrum " ( Volksstimme berichtete ) auf Platz 2 der Wunschliste des Hohenwarsleber Ortschaftsrates. Das teilte Ortsbürgermeister Wolf Graf von Westarp in einem Volksstimme-Gespräch mit.

In Stocken geraten ist die Sanierung des Sportleheims durch das Ausbleiben der beim Landessportbund beantragten Fördergelder. " Diese Fördergelder haben zum zweijährigen Sanierungs- und Finanzierungskonzept des Sportvereins gehört. Mit Unterstützung der Gemeinde, durch erhebliche Eigenleistungen der Vereinsmitglieder und durch die Hilfe von Sponsoren ist es bisher gelungen, einen Anbau zu errichten und das Dach zu sanieren, doch dringend nötig ist die Sanierung der Sanitäranlagen. Damit steht und fällt die Zukunft der Vereinsarbeit, insbesondere die Nachwuchsförderung im Verein ", bekräftigte von Westarp.

" Wir wollen keine große Sporthalle, wir wollen nur ein Vereinsheim, das heutigen Ansprüchen einigermaßen genügt. Um so unverständlicher ist die Ablehnung des Förderantrags. Ich kann nicht verstehen, dass gerade die kleineren und mittleren Vereine scheinbar keine Chance auf Fördergelder haben. So kann die Mitgliederzahl wirklich nicht wachsen ", erklärte der Hohenwarsleber Ortsbürgermeister. An dem Problem der Mitgliederstagnation werde sich somit nichts ändern können. " Deshalb wollen wir versuchen, das Projekt voranzutreiben. Gelingt es uns, die Fördergelder für das Landjugendzentrum bewilligt zu bekommen, dann könnte noch das restliche Geld aus unseren Rücklagen für das Sportlerheim genutzt werden. Aber das muss nun abgewartet werden. "

Der Gebietsänderungsvertrag der Einheitsgemeinde Hohe Börde gibt diese Möglichkeit her. Danach können die Rücklagen der Ortschaften für Investitionen in diesen Ortschaften verwendet werden. Vorausgesetzt, das Geld reicht in den Ortschaftssäckeln.