Von Barleben bis Gardelegen, von Süplingen bis hinter Rogätz – das Gebiet der Colbitz-Letzlinger Heide ist nicht nur landschaftlich, sondern auch kulturell reizvoll. Bereits im vierten Jahr bietet der handliche Kulturkalender einen Überblick über das Veranstaltungsangebot. Das aktuelle Heft wurde am Dienstag auf Webers Hof präsentiert.

Farsleben. Das " Kind " kann schon fast alleine laufen : Nach vier Jahren, in denen der Kulturverein Webers Hof und Veranstalter aus der Region den Kulturkalender herausgeben, ist nicht nur dessen Auflage von 8000 auf 12 000 Exemplare gestiegen. Auch die Erfahrungswerte der Beteiligten haben zugenommen.

" Unser Ziel ist nicht nur, einen Überblick über das Veranstaltungsangebot des laufenden Jahres zu geben, sondern natürlich auch, unsere wunderschöne Region vorzustellen ", erklärt Klaus Mewes. Der Vereinsvorsitzende von Webers Hof kümmert sich zusammen mit weiteren Ehrenamtlichen von Anfang an um die redaktionelle Bearbeitung, schreibt Gemeinden und Veranstalter an. " Wir sind froh, dass auch in diesem Jahr viele Firmen und Handwerker den Kulturkalender unterstützt haben ", berichtet der Herausgeber.

" Wir können damit auch die Verbundenheit als Partner der Region demonstrieren ", nennt Markus Bock vom Kaliwerk einen der Gründe, warum sie das Vorhaben unterstützen. " Und wenn wir die Kalender bei uns im Betrieb auslegen, dann sind die auch schnell vergriffen ", hat er beobachtet.

In jeder Ausgabe des Kalenders werden kulturelle Einrichtungen und Vereine näher vorgestellt. 2010 stehen das 50. Rogätzer Blütenfest, das zehnjährige Jubiläum von Webers Hof und der Verein OK-Live im Fokus. Auch die Landkarte im Innenteil wurde verbessert – jeder Veranstaltungsort wurde mit einer Nummer versehen und ist so besser auffindbar.

Eine Sache gibt es allerdings, an deren Optimierung schon lange gearbeitet wird : " Schön wäre es doch, wenn man den Kalender auf der Grünen Woche in Berlin und bei der Magdeburger Tourismusbörse verteilen könnte ", regte Dietmar Burrath an. Klaus Mewes erklärte, dass das natürlich auch das Ansinnen der Herausgeber sei. " Aber es ist schwer, gerade die Termine von Gemeinden frühzeitig zu erfahren. Wenn der Haushalt nicht bestätigt ist, dann kann dort keiner etwas zum detaillierten Programm der Feste sagen ", gibt er seine Erfahrungen wieder.

Raik Wilke vom ehs-Verlag schlug vor, die Datenerfassung über eine Internetseite zu regeln, auf der die Vereine und Ortschaften selbst ihre Termine eintragen können. Die Idee fand nicht nur bei Siegfried Bärhold, dem Geschäftsführer der AWG Wolmirstedt, Gefallen.

Der aktuelle Kulturkalender liegt ab sofort in Gemeinden, Bürgerhäusern und bei den Inserenten zur kostenlosen Mitnahme aus.