Glindenberg. Vom 30. April bis in den 1. Mai wird auch in Glindenberg gefeiert - und zwar mit einem großen Maifeuer. Worauf man in der Ortschaft verzichtet, eine " Hexe " aus Stroh und Lumpe darauf zu verbrennen, um den Winter zu vertreiben. Dafür aber steppte in der Sandkuhle im wahrsten Sinne des Wortes der Bär, dass einem heiß wurde. " Lange nach Mitternacht ", so schwärmt Ortswehrleiter Andy Opitz noch Tage danach, " gingen auf dem Festplatz erst die Lichter, pardon, das Feuer aus. Über 400 Gäste hatten an diesem letzten Aprilabend so richtig viel Spaß. "

Das Maifeuer wird übrigens vom Förderverein der FFw Glindenberg " angezündet " und ist der Höhepunkt im kulturellen Leben der Wehr. Und so stand auch der Vorsitzende Heinz Kühne neben Ortsbürgermeisterin Gisela Gerling-Koehler und Andy Opitz in der ersten Reihe, als sich am Freitag um 19 Uhr der Umzug, angeführt vom Blasorchester Loitsche, in Bewegung setzte. Mit im Festzug der Maibaum und die Kinderfeuerwehr, die fast vollständig vertreten war. Und sucht man ein Motto für diese " hitzige " Veranstaltung, so drängt sich einem der Evergreen der Gebrüder Blattschuss auf, der da lautet : " Glindenberger Nächte sind lang. Erst fangen ‚ se janz langsam an, aber dann !" Denn die Umzugsteilnehmer, ob Klein oder Groß, die sich am Gerätehaus trafen, konnte man ( fast ) an den Händen abzählen. Bei der Tour durch das Dorf aber nahm der Zug an Fahrt auf. Immer mehr reihten sich ein, so dass sich gegen 19. 30 Uhr augenscheinlich das ganze Dorf auf dem Festplatz traf, wo sie besten versorgt und unterhalten wurden. Der Holzstapel, darauf verwies der Ortswehrleiter, wurde an zwei Sonnabenden zuvor aufgeschichtet, " und feuerte dem Publikum bestens ein ".