Von Maik Schulz

Eichenbarleben/Schackensleben. Traditionell zum Jahresanfang zeigen die Mitglieder des Rassegeflügelzuchtvereins Schackensleben und Umgebung die schönsten Tiere der abgelaufenen Zuchtsaison. Am kommenden Wochenende öffnet die inzwischen 54. Vereinsschau in der Eichenbarleber Schulsporthalle ihre Pforten. Zum fünften Mal ist Eichenbarleben Schauplatz der beliebten Vereinsschau. Seit der Schließung der Schackensleber Sporthalle ist Eichenbarleben Schauplatz einer der größten Ortsschauen des Landes und der größten Vereinsschau des Landkreises Börde. Das Zuchtniveau der in Eichenbarleben gezeigten Tiere ist seit Jahren hoch. Auch deshalb hat sich der Tierverkauf während der Schau zu einem besonderen Anziehungspunkt entwickelt. Durch Zukäufe treffen Züchter aus der ganzen Region die letzten Vorbereitungen für die neue Saison.

81 Aussteller, darunter zehn Jugendzüchter und viele Gastausteller aus anderen Vereinen, zeigen 770 Tiere. Damit liegt die Teilnehmerzahl etwas unter dem Vorjahresniveau. "Wir haben in diesem Jahr aufgrund des Einzugs der neuen Eichenbarleber Kita in den Olbetal-Komplex weniger Platz. Deshalb haben wir auch weniger Einladungen verschickt als 2010", begründete der Ausstellungsleiter und Vereinsvorsitzende Andreas Stöhr gestern. Die Schau wird sich daher auf die Sporthalle und das Ausstellungszelt vor dem Halleneingang konzentrieren.

Die Palette der Tiere reicht von Puten über Entenrassen bis hin zu Zwerg- und Großhühnern sowie Taubenrassen in den verschiedensten Farben und Formen. Die Ausstellung ist am Sonnabend von 9 bis 17 Uhr und am Sonntag von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Für das leibliche Wohl mit warmer Mahlzeit, Kaffee und Kuchen sorgen die Züchterfrauen an der "Hennenbar" in der Aula der Olbetal-Grundschule. Tolle Überraschungen verspricht auch die Verlosung.

Die Zuchtfreunde stehen mit Ratschlägen zu Haltungs- und Zuchtfragen den Besuchern zur Verfügung. Besonders Kinder und Jugendliche bekommen die Möglichkeit, ausführlich und aus erster Hand Besonderheiten und Eigenarten der Rassen zu erfahren. Die Freude an Tieren und die Verantwortung für die Lebewesen vermitteln und vorleben gehören zum Motto des Vereins, der bekannt für sein Engagement in der Jugend- arbeit ist.

Und: "Jeder Besucher, jeder Zuchtfreund kann sicher sein, dass bei uns keine dioxinverseuchten Eier im Umlauf sind. Wir kaufen unser Futter beim Landwirt unseres Vertrauens in direkter Nachbarschaft", betonte Andreas Stöhr in Anspielung auf den jüngsten Hühnerfutter-Skandal.