Drei ländliche Wege sollen nach dem Willen der Gemeinde Hohe Börde möglichst bald das Netz der Holunderradwege komplettieren. Förderanträge sind seit langem gestellt, doch bisher sind die Bestätigungen ausgeblieben.

Groß Santersleben/Hohe Börde. Nach wie vor hegen der Groß Santersleber Ortschaftsrat und Ortsbürgermeister Andy Zacke Hoffnungen, dass es bald mit dem Ausbau des Mammendorfer Weges klappt. Der ländliche Weg in Richtung Autobahnraststätte "Börde" – vorbei am idyllischen Dorfteich – bis zur Gemarkungsgrenze von Mammendorf in der Nähe des dortigen Steinbruches, liegt den Groß Santerslebern am Herzen. "Wir hoffen, dass unser Antrag auf Fördergelder Erfolg hat", erklärte Zacke. Ablehnende Bescheide für diesen Förderantrag sind laut Angaben von Bauamtsleiter Burkhard Judenberg bisher noch nicht eingetroffen, somit kann Groß Santersleben weiter hoffen. Judenberg sieht die Genehmigung von Fördergeldern in naher Zukunft zwar eher skeptisch, doch sollte der noch 2010 gestellte Antrag abgelehnt werden, wird der Antrag für 2011 erneuert.

Gleiches gilt für zwei weitere ländliche Wege im Bereich der Gemeinde Hohe Börde. So soll ein Teilabschnitt des Verbindungsweges zwischen Nordgermersleben und Bebertal (durch den "Weißen Schacht") mit Hilfe von Fördergeldern ausgebaut werden.

Neue Anbindungen

Vor allem der Bereich hinter den Klärteichen des Abwasserverbandes Nördliche Börde ist laut Aussagen von Bürgermeisterin Steffi Trittel ausbauwürdig. Auch für den Olvenstedter Weg zwischen Niederndodeleben und Magdeburg-Olven- stedt sind Fördergelder beantragt worden.

Alle drei Wege gehören zum Holunderradwegenetz der Hohen Börde. Mit dem Olven- stedter Weg wäre ein weiterer Brückenschlag für Radfahrer nach Magdeburg möglich. Der Mammendorfer Weg komplettiert die mittlere Route des Holunderradweges und der Weg durch den Weißen Schacht bindet das Holunder-Radwege-Netz an den überregionalen Aller-Elbe-Radweg an.

Für den Fall, dass die Förderanträge in diesem Jahr erneuert werden, muss haushaltsrechtlich der Eigenanteil der Gemeinde für die drei Wegebauprojekte abgesichert sein.