Meitzendorf (kd). Die Vorgaben der StVO zur Vorfahrt von Schienenfahrzeugen ignorierte am Heiligen Abend ein Autofahrer in Meitzendorf. Er fuhr gegen einen der beiden Schrankenbalken am Bahnübergang Wolmirstedter Chaussee, der dadurch zerbrach. Auch die Zugseile rissen aus. Durch den Unfall war die Schrankenanlage seit Weihnachten außer Betrieb. Sicherungsposten sperrten den Bahnübergang täglich im Zeitraum von 4 Uhr morgens bis 0.30 Uhr in der Nacht von Hand ab. Der Fahrdienstleiter blieb auf seinem Posten. In den übrigen Zeit ruht der Zugverkehr auf der Strecke Magdeburg-Haldensleben. Die Deutsche Bahn hatte die Stölting Dienstleistungsgruppe mit den Absperrdiensten beauftragt. Ursprünglich sollte der Schaden in der nächsten Woche behoben werden. Doch die Reparatur ist bereits in der ersten Kalenderwoche erfolgt. Die Arbeiten sollen dem Verursacher in Rechnung gestellt werden, so die Unternehmenskommunikation in Leipzig – vorausgesetzt, er wird ausfindig gemacht. Die polizeilichen Ermittlungen liefen noch.