Seit Jahren kümmert sich ein ehrenamtlicher Arbeitskreis um die Verbesserung des kulturellen Angebotes für die Stadt Wolmirstedt und ihre Bewohner. Auch für das neue Jahr wurden im November bereits Ideen zusammengetragen. Die Planungen werden jetzt in monatlichen Sitzungen konkretisiert. Morgen findet im Bürgerhaus (Beginn 18.30 Uhr) der erste Treff des Arbeitskreises im neuen Jahr statt.

Wolmirstedt. Wie schon so oft soll der Kultursommer mit einem abendfüllenden Konzert großer und kleiner Musikschüler an den Start gehen, und zwar nach ersten Terminvorstellungen am 13. April. Beibehalten werden bewährte Elemente wie der Talentepreis des Bürgermeisters mit Vor-, Zwischen- und Endausscheid, die von der Stadtbibliothek organisierte Lesung eines prominenten Autoren. Im letzten Jahr fügte das Soziokulturelle Zentrum "Schranke" in Eigenregie eine weitere Leseveranstaltung mit einem Promi hinzu. Dabei handelte es sich um Reporterlegende Heinz-Florian Oertel. Eine derartige, gut frequentierte Veranstaltung will das Schranke-Team auch diesmal anbieten. Erste Gedanken gehen dahin, den Vortragskünstler, Satire-Autor und Kabarettisten Edgar Külow einzuladen. Auch im Rahmen des diesjährigen Kultursommers bleibt es beim Aktionstag des Museums (18. Mai) mit Aktivitäten im Umfeld der Archive und Magazine. In diesem Jahr wird parallel zur landesweiten Würdigung der Museumslandschaft eine Sonderausstellung eröffnet. Sie handelt die Kulturgeschichte des Essen und Trinkens ab. Eine neuerliche Auflage erlebt im August (vermutlich am 8.) der Sternschnuppenabend. Heiter-besinnliche Texte geben dieser am Lagerfeuer ausklingenden Veranstaltung auf dem oberen Burgberg ihr Gepräge. Aufgewartet wird Anfang September mit einer Neuauflage des Tages der Regionen. Das ist eine Neuentwicklung aus dem Vorjahr. Ansinnen ist eine Art Leistungsschau und Erntefest zugleich. Die historische Ratssitzung soll in diesem Jahr in Ermangelung des Stadtfestes zum Tag des offenen Denkmals (11. September) über die Bühne gehen. Nur müssen die Stadträte mit dieser Terminverlegung noch buchstäblich "mitspielen". Quasi als Stadtfest-Ersatz soll am 18. und 19. Juni – eine Woche vor dem Sachsen-Anhalt-Tag in Gardeleben – ein Fest der Volkskunst fungieren. Im Bereich des Nachwuchsgewinnung wird es wie gehabt einen dreistufigen Talentewettstreit um den Preis des Bürgermeisters geben. Der Zwischenausscheid soll in das Fest der Volkskunst am dritten Juni-Wochenende einrangiert werden. Für die Endrunde soll erneut der Saal im Rathaus das Podium bieten.

Ein grobes Gerüst für den Kultursommer 2011 steht. Morgen dringen die Mitglieder des ehrenamtlichen Arbeitskreises tiefer in inhaltliche und organisatorische Details ein.